Dulsberg: Sanierung Alter Teichweg – Gelder in Höhe von 450.000 € freigegeben

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  In der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 15.12. haben SPD und GRÜNE im Bezirk 2,1 Mio. Euro zur Sanierung und Umgestaltung bezirklicher Straßen in Hamburg-Nord beschlossen.

Auch der Dulsberg erhält Geld zur Grundinstandsetzung des Alten Teichwegs. Zwischen Krausestraße und Eulenkamp werden für 450.000 € Straße und Fußwege saniert. Sowohl die Straße als auch der Gehweg sind in schlechtem Zustand und die Grundinstandsetzung dringend geboten.
Alexander Kleinow, Wahlkreisabgeordneter für den Duslsberg: „Der Dulsberg hat schon lang auf die Sanierung des Alten Teichwegs warten müssen. Ich freue mich, dass wir nun die notwendigen Mittel zur Sanierung der Straße und der Gehwege von 450.000 Euro freigeben konnten. Wir erwarten erste Planungsskizzen im Laufe des kommenden Jahres. Mit konkreten Baumaßnahmen ist 2017 zu rechnen.“

Die Details der Maßnahmen müssen von den Fachleuten des Bezirks nun ausgearbeitet werden. Dazu zählen zunächst die Vermessung und die eigentliche Planung. Die SPD-Fraktion wird auf rechtzeitige Information der Anwohner drängen, sobald erste Skizzen der Planungen vorliegen. Der Alte Teichweg ist seitens der Fachabteilung des Bezirksamts unter den ersten zehn der sanierungsbedürftigsten Straßen im Bezirk auf Platz sechs eingestuft.

VERHANDLUNGEN ERFOLGREICH:

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 „LIDL“ ÖFFNET PARKPLATZ WÄHREND DER UMBAUMASSNAHMEN AM OSTERBEKSTAMMSIE

Im Zuge der noch bis Juli andauernden Sanierungsarbeiten am Osterbekstammsiel, müssen Baugerätschaften und Material an der Straße Lämmersieth gelagert werden. Dadurch entfallen vorhandene Pkw-Stellplätze, die den Anwohnern nun fehlen.

Auf Antrag der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und Dulsberg wurde der Bezirksamtsleiter gebeten sich für die Öffnung des Kundenparkplatzes beim Supermarkbetreiber „LIDL“ einzusetzen. Dies geschah offensichtlich mit Erfolg: Dem zuständigen Regionalausschuss wurde am 14.09. mitgeteilt, dass der Kundenparkplatz an der Bramfelder Chaussee 58 in den Nachstunden nach Schließung des Markts den Anwohnern zur Verfügung gestellt wird.

Während der Geschäftszeiten sei der Parkplatz jedoch allein den Kunden vorbehalten, sodass die Anwohner ihre Fahrzeuge bis zum Geschäftsbeginn entfernt haben müssten. Der Marktbetreiber würde die Erlaubnis zu Nutzung andernfalls wiederrufen.

Alexander Kleinow, Sprecher im Regionalausschuss: „Die Möglichkeit für die Anwohner des Lämmersieths ihr Fahrzeug während der Nachtstunden auf dem Kundeparkplatz abzustellen ist eine begrüßenswerte und freundliche Geste des Marktbetreibers. Ich freue mich über das Ergebnis der Verhandlungen und über den Einsatz des Bezirksamtsleiters Harald Rösler.“ Kleinow hoffe nun, dass die Anwohner sich an die aufgestellten Regeln halten würden, damit der Parkplatz während der gesamten Umbauphase von den Anwohnern genutzt werden könne

ERFOLG FÜR SPD UND GRÜNE IN HAMBURG-NORD

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FAHRGASTINFORMATIONEN AM BARMBEKER BAHNHOF WERDEN VERBESSERT!

Noch vor den Sommerferien verabschiedete der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und Dulsberg einen Antrag zur Verbesserung der Fahrgastinformation während des Umbaus des Barmbeker Bahnhofs beschlossen. Aufgrund der Bauarbeiten ergeben sich teilweise erhebliche Einschränkungen für Fahrgäste. Insbesondere für Touristen stellt sich dieser Umstand als erhebliche Schwierigkeit dar und ist vor dem Hintergrund Hamburgs als Tourismusstadt nicht hinnehmbar.

Dem Ausschuss wurde nun am 14.09. Bekannt gegeben, dass Deutsche Bahn sowie HOCHBAHN dem Beschluss folgen und die Situation für Fahrgäste verbessern werden. In einem ersten Schritt wurde die Wegeleitung der S-Bahnstation Barmbek optimiert (s. Anlage). Ergänzend würden laut BWVI die Umgebungspläne standortbezogen angepasst, sodass sich die Standorte der Busse nun leichter finden ließen. Ferner würden auf den Bahnsteigen acht neue Flächen für die Platzierung der angepassten Umgebungspläne geschaffen.

Alexander Kleinow, Sprecher der Regionalausschussfraktion: „Ich freue mich über die positive Reaktion auf den Antrag der SPD und Grünen. Wir hoffen auf eine umfassende Verbesserung der Situation am Bahnhof.“ Dennoch würde die SPD die Entwicklung weiter im Auge behalten und anlassbezogen erneut nachfassen, unterstreicht Kleinow. „Dass die Umgebungspläne erst jetzt aus der Perspektive des Fahrgasts entwickelt werden ist bemerkenswert. Dennoch schmälert dies nicht das Ergebnis für die Fahrgäste am Barmbeker Bahnhof.“ so Kleinow.

Workshop Papenhuder Straße/Hofweg: Fünf Planungsvarianten vorgestellt

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Maximale Parkplätze oder mehr Platz, mehr Verkehrssicherheit und mehr Aufenthaltsqualität für alle?

Das Protokoll der Sitzung findet sich nun unten stehend zum Download.

35766876Am Mittwochabend fand die öffentliche Präsentation erster Ergebnisse des Beteiligungsworkshops Papenhuder Straße/Hofweg statt. Vorgestellt wurden insgesamt fünf Varianten zur Umgestaltung des Straßenzugs, die die 30 Mitglieder des Workshops (je hälftig die Mitglieder des Regionalausschusses und Vertreter dreier lokaler Initiativen) bei zwei Terminen erarbeitet hatten. Ebenfalls nach Themenblöcken sortiert und vorgestellt wurden Rückmeldungen zur Umgestaltung, die vor dem ersten Workshoptermin Ende April an eine dafür eingerichtete E-Mailadresse gesandt worden waren.

Vier der vorgestellten Entwürfe hatten als Grundlage die Anordnung von Tempo 30 bei gleichzeitigem Mischverkehr (alle Fahrzeuge, auch Fahrräder, teilen sich die Fahrbahn gleichermaßen), ein Entwurf sah beidseitig Schutzstreifen und dabei explizit keine Festlegung auf Tempo 30 oder Tempo 50 vor.

Im Anschluss an die Präsentation konnten die knapp einhundert anwesenden Bürgerinnen und Bürger an den einzelnen Stationen mit den verschiedenen Arbeitsgruppen des Workshops diskutieren und ihre Anregungen hinzufügen.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion, erklärt dazu: „Wir begrüßen das alle Arbeitsgruppen gleichermaßen vorsehen, dass die Gehwege saniert und verbreitert sowie Bäume gepflanzt werden sollen. Auch die Einrichtung von Lieferzonen im Umfeld von Unternehmen, die regen Lieferverkehr haben, halten wir für sehr sinnvoll.

Noch zurückhaltend sind wir, was die ausschließliche Fokussierung auf Tempo 30 bei den meisten Arbeitsgruppen angeht. Grundsätzlich befürworten wir eine Entschleunigung des Straßenverkehrs in untergeordneten Straßen und Wohnstraßen – also auch in der Papenhuder Straße. Doch muss eine Tempobeschränkung immer von der Polizei als Straßenverkehrsbehörde angeordnet werden. Diese untersteht aber nicht der Bezirkspolitik. Zudem galt in Hamburg bisher immer: Wo Metrobusse fahren, ordnet die Polizei nicht Tempo 30 an. Es ist daher fraglich, ob dem Wunsch nach Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit entsprochen werden wird.“

Es ist zudem offensichtlich, dass Tempo 30 von der Initative als Argument benutzt wird, auf Schutzstreifen für den Radverkehr zu verzichten. Denn dann entfiele auch die sonst aus Platzgründen nötige Umwandlung der Schrägparkplätze in Längsparkplätze. Die Bezirkskoalition ist davon überzeugt, dass ohne das Angebot von Schutzstreifen die Radfahrerinnen und Radfahrer nicht dazu bewegt werden können, von den Fußwegen auf die Fahrbahn zu wechseln. Dort gefährden sie aber nach wie vor Passantinnen und Passanten und sich selbst, da dort fahrende Räder beim Abbiegen leicht übersehen werden.

Christoph Reiffert, Sprecher in der GRÜNEN Regionalausschussfraktion, stellt fest: „Im Ergebnis wäre bei Tempo 30 ohne Schutzstreifen für die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität praktisch nichts gewonnen. Wenn Parkplatzerhalt gegen die Verkehrssicherheit steht, ist für uns klar, welches Gut wir höher schätzen!

Mit Erstaunen mussten wir insgesamt feststellen, dass das Thema Kfz-Parken für Anwohnerinnen und Anwohner in vier der fünf Entwürfe absolut im Vordergrund steht. Zwar wurden beispielsweise auch einige Fahrradhäuschen vorgesehen – doch fast immer dort, wo kein Kfz-Stellplatz betroffen ist und unabhängig davon, ob diese dort überhaupt sinnvoll sind.

Aus unserer Sicht fehlen in den meisten Entwürfen noch effektive Maßnahmen für Verbesserungen im Bereich des Rad- und Fußverkehrs. Wenn hier nicht noch -unter Einbeziehung der noch nicht ausgewerteten Rückmeldungen des gestrigen Abends- nachgebessert wird, halten wir es für fraglich, dass der im Kompromiss mit der „Volksinitiative Stopp des Busbeschleunigungsprogramms“ fixierte Auftrag, in jedem Fall Verbesserungen für Rad- und Fußverkehr zu erzielen, hier eingehalten wird. “

Über die Sommerferien werden die Rückmeldungen des heutigen Abends gebündelt und aufbereitet werden, so dass ab September am Abschluss des Beteiligungsverfahrens gearbeitet werden kann.

Pressemitteilung als PDF zum Download.

Protokoll zum Beteiligungsworkshop 14.7.

Frohbotschaftskirche: Umbaupläne vorgestellt

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Bildschirmfoto 2015-06-23 um 15.52.04Die Dulsbergerinnen und Dulsberger können aufatmen. Ihr Einsatz für den Erhalt der Frohbotschaftskirche auf dem Dulsberg hat sich ausgezahlt. Das im Jahr 1937 erbaute Dulsberger Wahrzeichen kann erhalten werden.

Aufgrund des hohen Investitionsbedarfs hatte die Kirchengemeinde schweren Herzens mit dem Gedanken gespielt die Kirche abzureißen und ein neues Gemeindezentrum zu errichten, das auch der Größe der Dulsberger Gemeinde angemessen ist. Auf diese Pläne hin, formte sich auf dem Dulsberg starker Protest. Die Stadt und Kirchengemeinde, sowie Denkmalschutzamt wurden aktiv und erste Pläne über eine „Haus im Haus-Lösung“ wurden bekannt. Denn die benachbarte KiTa der Gemeinde ist viel zu klein und die Räume nicht mehr bedarfsgerecht, ein Umbau zu teuer.

Konkret haben Stadt und Gemeinde vor, zwei Kuben in das Kirchenschiff zu bauen, in denen sowohl die KiTa, als auch die Gemeinde Platz finden. Der Sakralraum wird weiter für die Gemeinde nutzbar sein und das Gemeindezentrum wird sich ebenfalls in der Kirche befinden. Ähnliche Modelle wurden bereits erfolgreich in Hamburg umgesetzt. Die Kosten der Baumaßnahmen werden auf ca. 6 Mio. Euro geschätzt. Die Stadt beteiligt sich hälftig an den Umbaukosten. Die überigen 3 Mio. Euro werden von der Kirche aufgewendet werden.

Die Pläne des Architekturbüros können hier heruntergeladen werden.

Auch der NDR hat die Vorstellung der Pläne zum Anlass genommen und einen kurzen Bericht veröffentlicht, der unter folgendem Link angeschaut werden kann.

Fahrgastinformation am Barmbeker Bahnhof verbessern

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SPD und GRÜNE fordern Verbesserung der umbaubedingten Ausschilderungen am Barmbeker Bahnhof

 

buergerDer Barmbeker Bahnhof, mit 70.000 Fahrgästen einer der größten Umstiegsbahnhöfe Hamburgs, wird seit mittlerweile sechs Jahren um und ausgebaut. Die Maßnahmen bedeuten ein Plus an Barrierefreiheit und Komfort. Dennoch sind die Bautätigkeiten mit massiven Einschränkungen verbunden. So ist der Busbahnhof in der Pestalozzistraße für die Fahrgäste aktuell nur über die östliche Schalterhalle erreichbar. Die Umleitung ist für viele umsteigende Fahrgäste aufgrund unzureichender Ausschilderungen nicht gut zu erkennen. Deswegen fordern SPD und GRÜNE das Aufstellen weiterer Hinweistafeln zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Busse und Bahnen.

Neithard Genz, Mitglied der Ausschussfraktion erklärt: „Die Umbaumaßnahmen bedeuten erhebliche Einschränkungen für die Fahrgäste, die den Barmbeker Bahnhof täglich auf ihrem Weg nutzen. Hinsichtlich der Information der Fahrgäste besteht Verbesserungsbedarf. Die Ausschilderung des Bahnhofs muss so umfassend sein, dass die Fahrgäste sich trotz dieser Umbaumaßnahmen bequem und schnell zurecht finden können. Deswegen sollen auf den Bahnsteigen der U- und S-Bahnen Stellschilder aufgestellt werden, die die Wege zu den Bussen und Gleisen während des Umbaus verdeutlichen.“

Alexander Kleinow, Sprecher der Regionalausschussfraktion unterstreicht: „Der Bahnhof Barmbek ist auch Umsteigebahnhof für Touristen, die zum Flughafen fahren oder gerade dort angekommen sind. Insbesondere für Touristen mit fehlender Ortskenntnis, sollten die geforderten Stelltafeln zügig und klar aufzeigen, wo sich die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten am Bahnhof befinden. Es kann nicht sein, dass der erste Eindruck des ÖPNV unserer Stadt ein chaotisiertes Baustellenszenario ohne klare und zentrale Hinweisschilder für Touristen bedeutet.“

Senat kontrolliert Falschparken an Mühlenkamp und Fuhlsbüttler Straße

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Erfolg für Rot-Grüne Bezirkskoalition: In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 16. Juni 2015 berichtete ein Vertreter des Landesbetriebs Verkehr, dass das dort angesiedelte Parkraummanagement (PRM) seit der vergangenen Woche auch am Mühlenkamp und den umliegenden Straßen kontrolliere. Zudem solle der Kontrollbereich schrittweise bis Jahresende auch auf andere Teile von Winterhude, Uhlenhorst und Barmbek inklusive der Fuhlsbüttler Straße ausgeweitet werden.

Mühlenkamp_Schutzstreifenparker+Fahrrad29.1.2015

Foto: C. Reiffert

Vorangegangen waren einstimmig beschlossene Anträge von SPD und GRÜNEN, sowohl am Mühlenkamp als auch an der „Fuhle“ in Barmbek verstärkt die Einhaltung der Parkregelungen zu kontrollieren, da hier massiv auf den neuen Radfahr- bzw. Schutzstreifen geparkt wird.

Alexander Kleinow, Sprecher der für Barmbek zuständigen SPD-Regionalausschussfraktion und Initiator der Anträge, erläutert „Wir begrüßen sehr, dass der Senat unserer Ansicht folgt, dass verstärkte Kontrollen dringend notwendig sind. Dem Vortrag im Verkehrsausschuss zufolge patrouillieren bereits täglich mehrmals Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Parkraummanagements am Mühlenkamp und in umliegenden Bereichen. Sie ahnden Parkverstöße, insbesondere in Form von Falschparken auf den dortigen Radfahrstreifen.

Wir hoffen, dass durch dieses verstärkte Eingreifen ein deutlicheres Unrechtsbewusstsein etabliert wird und die Radstreifen endlich besser dazu genutzt werden können, wozu sie gedacht sind: Allein zum Fahrradfahren!

Foto C. Reiffert

Foto C. Reiffert

Auch auf die Bereiche Barmbek-Süd und Barmbek-Nord soll das PRM künftig ausgeweitete werden: „Ab dem 3. bzw. 4. Quartal plant der Landesbetrieb, auch in Barmbek verstärkt zu kontrollieren“, so Christoph Reiffert, Sprecher der GRÜNEN- Regionalausschussfraktion für Barmbek und Dulsberg. „Wir hatten beantragt, dass insbesondere an der Fuhle mit ihren brandneuen Radfahr- und Schutzstreifen ein hoher Bedarf an Aufklärung und Kontrollen besteht. Auch hier ignorieren viele Autofahrerinnen und Autofahrer –ob bewusst oder nicht-, dass die Streifen nicht zum Dauerparken gedacht sind.“

Holsteinischer Kamp – Informationsveranstaltung

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IMG_0899Die politische Lage im Nahen Osten und Afrika führt weiter dazu, dass Flüchtlinge zu uns nach Europa und damit auch nach Deutschland kommen. Diese Menschen haben ein durch das Grundgesetz verbrieftes Recht auf Asyl. Die Behörden in Hamburg prüfen jeden Antrag auf Asyl rechtsstaatlich. Für die Zeit der Prüfung müssen die Flüchtlinge einen Platz zum Leben und Wohnen bekommen. Hierfür sorgt in Hamburg Fördern & Wohnen, als Anstalt öffentlichen Rechts. Aufgrund der anhaltenden Flüchtlingszahlen, müssen neue Folgeunterkünfte geschaffen werden. Im Holsteinischen Kamp hat die Stadt eine solche Unterkunft für ca. 100 Personen gefunden.

Die Informationsveranstaltung des Bezirksamts Hamburg-Nord fand am 18. Mai 2015 in der Kirche Alt Barmbek statt. Der Antrag der Bürgerinnen und Bürger war so groß, dass der ursprüngliche Raum im Barmbek°Basch zu klein war.

Die Verwaltung erläuterte detailliert die Pläne und Anforderungen an das Gebäude. So soll es Gemeinschaftsräume und -küchen geben. Im Außenbereich wird ein Spielplatz errichtet, denn auch Familien mit Kindern sollen nach Barmbek-Süd kommen. In unmittelbarer Nähe zur Unterkunft finden sich U-Bahnstationen und zwei Lebensmittelmärkte, sowie weitere Spielplätze. Neben Flüchtlingen sollen auch Obdachlose hier eine Unterkunft finden.

Die Bürgerinnen und Bürger hatten ein breites Spektrum an Fragen, von kritischen, bis hin zu Fragen wo und wann man helfend unterstützen kann. Bedarf gibt es vielfältig: Kleidung, Spielzeug und Dinge des täglichen Bedarfs sind gefragt. All das Engagement will koordiniert werden. Dazu wird Fördern und Wohnen Infrastruktur bereitstellen. Auch die Freiwilligenagentur in Hamburg kann angesteuert werden. Für ehrenamtliches Engagement bei der Flüchtlingshilfe stehen im Bezirksamt 40.000 Euro für Sachmittel und Schulungen zur Verfügung und lokal hat sich bereits die Initiative „Welcome to Barmbek“ gegründet, die auch qualifizierende Maßnahmen für Ehrenamtliche anbieten.

Die Diskussion wurde sachlich und fundiert geführt. Dei Hilfsbereitschaft in Barmbek ist immens und es zeigt sich, dass Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger so sehr gut funktionieren kann. Man habe heute Abend sehen können, dass Flüchtlinge in Barmbek willkommen sind und nun sei die allein entscheidende Frage, wie man den positiven Schwung der Veranstaltung bis zur Eröffnung der Unterkunft in ca. einem halben Jahr mitnehmen könne. Dem ist uneingeschränkt zuzustimmen und die Initiative „Welcome to Barmbek“ ist dafür genau der richtige Anlaufpunkt.

1. Regionalkonferenz erfolgreich gestartet

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SPD und Grüne in Hamburg-Nord laden Stadtteilräte zur ersten Regionalkonferenz im Regionalbereich Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

IMG_0894Auf Einladung der Regionalausschussfraktionen von SPD und GRÜNEN fanden sich am vergangenen Donnerstag drei Stadtteilräte und der Bürgerverein Hohenfelde-Uhlenhorst zur ersten Regionalkonferenz im Bereich Barmbek- Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg ein.

Ziel der Veranstaltung war neben dem gegenseitigen Kennenlernen ein erster Austausch zum Themenkomplex „Verkehr“ in den Quartieren des Regionalbereichs. Die nächste Regionalkonferenz soll nach den Sommerferien stattfinden.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion, erläutert „Bereits in der Präambel der bezirklichen Koalitionsvereinbarung heißt es ‚Demokratie lebt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger sich nicht nur an Wahlen beteiligen, sondern darüber hinaus auch ihre vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse in Entscheidungsprozesse einbringen.‘ Mit dem neuen Format der Regionalkonferenz wollen wir die stetige und engagierte Arbeit der Stadtteilräte thematisch bündeln und deren Ergebnisse in die Bezirkspolitik einspeisen. Unser Ziel ist, regelmäßige Treffen zu etablieren, um den stetigen Dialog mit den lokal aktiven und erfahrenen Stadtteilräten und Bürgervereinen zu ermöglichen.“

Beim ersten Treffen ging es um das große Thema „Verkehr“. Erschienen waren 16 Vertreterinnen und Vertreter unter anderem der Stadtteilräte Dulsberg, Barmbek-Süd, Barmbek-Nord und des Hohenfelde-Uhlenhorster Bürgervereins, so dass der gesamte Regionalbereich vertreten war. Diese Gremien hatten im Vorfeld bereits viele Vorschläge für die Verbesserung der Verkehrssituation in ihren jeweiligen Quartieren gesammelt. SPD und GRÜNE sagten zu, diese Vorschläge nun zeitnah prüfen zu wollen und mit den Stadtteilgremien über die Ergebnisse in den Dialog zu treten.

Christoph Reiffert, Sprecher der GRÜNEN- Regionalausschussfraktion für Barmbek und Dulsberg ergänzt: „Deutlich wurde in der lebhaften Diskussion auch, dass alle Räte die gleichen Probleme wahrnehmen: Zu schnelles Fahren in Tempo-30-Zonen, durch parkende Fahrzeuge schlecht einsehbare Einmündungsbereiche, Bettelampeln, zugeparkte Radfahrstreifen etc. Wir haben daher vereinbart, dass wir uns gemeinsam dafür stark machen wollen, dass alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für diese Problematiken sensibilisiert werden.“

Tempo 30 für den Eppendorfer Weg

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Tempo 30In der Sitzung vom 28. April hat der Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord die Weichen für Tempo 30 auf dem Eppendorfer Weg gestellt. Die notwendigen Investitionen für den gesamten Eppendorfer Weg belaufen sich nach Aussagen des Bezirksamts auf ca. 400.000 Euro. Ein Betrag, der die jährlich zur Verfügung stehenden bezirklichen Mittel mehr als ausschöpft.

Daher wollen SPD und GRÜNE den Weg eines jährlich etappenweisen Ausbaus beschreiten. In einem ersten Abschnitt zwischen Lehmweg und Löwenstraße (Einbahnstraße) soll mit folgenden Maßnahmen Tempo 30 hergestellt werden: Änderungen der Einmündung, Aufhebung des gegenläufigen Radweg in den Nebenflächen zurückbauen, gegenläufigen Radverkehr auf die Fahrbahn führen und Aufhebung eines Fußüberwegs. 

Es besteht begründeter Optimismus bei den Planenden des Amts, dass die 60.000 Euro umfassenden Bauarbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden können.

Die Verkehrsbehörde (BWVI) hatte 2012 der Einführung eines Tempo 30 Abschnitts zugestimmt. SPD und GRÜNE vollziehen damit jetzt den Schritt in die Umsetzung, die auch von Elterninitiativen gefordert wurde.

Die CDU-Fraktion stellte alternativ den Umbau der Gertigstraße zur Abstimmung. Obwohl der Bereich aktuell bereits durch notwendige Baumaßnahmen im Zuge der Busoptimierung betroffen ist, gönnt die CDU dem Quartier keine Ruhe. .