Mehr Sicherheit für Kinder und ältere Menschen im Straßenverkehr – Rot-Grün will Tempo 30 vor Schulen, Kitas, Seniorenheimen

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Martin Berk / pixelio.de

Die Rot-Grüne Bezirkskoalition fordert mehr Sicherheit für besonders sensible Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, wie Kinder und Senioren, ein. Hierzu sollen vor Schulen, Kitas, Seniorenheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen für Menschen mit Assistenzbedarf Tempo-30-Abschnitte eingerichtet werden. Zudem sollen Autofahrerinnen und -fahrer verstärkt für die Einhaltung von Tempo 30 sensibilisiert und diese Einhaltung besser überwacht werden.

Hintergrund ist die Ende letzten Jahres erfolgte Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) mit der Zielsetzung der vereinfachten Anordnung von Tempo 30 innerorts.
Dazu sollen Dialogdisplays, die Auskunft über die gefahrene Geschwindigkeit geben, aber auch häufigere Geschwindigkeitsmessungen mit direkter Ansprache eingesetzt werden. Ein entsprechender Antrag wird in der nächsten Sitzung der Bezirksversammlung am 23. März zur Abstimmung gestellt.
Alexander Kleinow, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD: „Viele Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Politik haben lang dafür gekämpft: Endlich rückt die Vereinfachung von Tempo-30-Anordnungen an sensiblen Bereichen in greifbare Nähe. Auch die Rot-Grüne Koalition in Eimsbüttel hat sich bereits für die Ausnutzung neuer Spielräume ausgesprochen. Es bleibt zu hoffen, dass andere Bezirke sich ebenfalls anschließen. Die Innenbehörde täte gut daran, die neue StVO zügig in Handlungsanweisungen für die Polizei zu übersetzen und Hamburg ein Stück sicherer zu machen. Von Drangsalierung der Autofahrer kann keine Rede sein. In der Abwägung wiegt die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Kinder und Senioren schwerer. Ich bin mir sicher, dass die Verbesserung der Sicherheit auf breite Zustimmung der Hamburger trifft.“
Michael Werner-Boelz, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN: „Kinder sowie Seniorinnen und Senioren haben ein erhöhtes Risiko in gefährliche Situationen zu gelangen, weil sie entweder unaufmerksamer und weniger geübt oder körperlich eingeschränkt sind. Eine Anpassung der Geschwindigkeit erhöht die Verkehrssicherheit, was insbesondere den jüngsten und ältesten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zugute kommt. Deutlich wird das allein schon am Anhalteweg eines Fahrzeugs bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten: Dieser verringert sich bei Tempo 30 gegenüber Tempo 50 um mehr als die Hälfte!
Die jüngst von der Polizei vorgelegte Unfallstatistik 2016 hat wieder belegt, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen Hauptursache von Unfällen in Hamburg sind. Eine Entschleunigung des Verkehrs ist dringend geboten. Sicherheit geht für uns GRÜNE immer vor Schnelligkeit!
Wir GRÜNEN fordern schon lange eine Ausweitung von Tempo 30. Mit der Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung durch die Bundesregierung sollte es nun leichter möglich sein, Tempo 30 vor sensiblen Einrichtungen einzurichten. Hamburg sollte die neuen Möglichkeiten umgehend nutzen – zum Wohle aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.“

Hamburgs Nahverkehr zukunftsgerichtet ausbauen – Fahrt frei für den modernsten Busbetriebshof Deutschlands

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20160211_facebook_GleisdreiSPD und GRÜNE machen den Weg frei für den Bau eines neuen und modernen Busbetriebshofs am Gleisdreieck in Alsterdorf. Hierfür wurde in der Sitzung der Bezirksversammlung vom 11. Januar 2016 der Bebauungsplan Alsterdorf 22/Winterhude 22 verabschiedet.

Mit Schaffung von neuem Planrecht bereitet Rot-Grün die Voraussetzungen für den bedarfsgerechten Ausbau der notwendigen Infrastruktur für emissionsfreie Busse in der Hansestadt. Bereits ab 2020 sollen ausschließlich Busse mit emissionsfreie Antrieben angeschafft werden, erklärte Bürgermeister Scholz. Schon heute fahren auf der „Innovationslinie“ 109 überwiegend Busse mit unterschiedlichen Antriebsarten zu testzwecken unter gleichen Bedingungen im Innenstadtverkehr.

Die HOCHBAHN plant auf der 7 ha großen Fläche die Errichtung eines modernen Busbetriebshofs, der die notwendige Infrastruktur für die Wartung, Säuberung und Versorgung der emissionsfreien Busse bereithalten kann. Gleichzeitig ist der Betriebshof Standort für einen Großteil der im Norden Hamburgs verkehrenden Buslinien. Es entstehen kurze Einsatzwege für die Busse, so dass der Betrieb effizienter und durch die damit einhergehende Verringerung des Kraftstoffbedarfs weniger CO2 emittiert wird.

Jörg W. Lewin, Sprecher für Verkehr und Umwelt: „Der Beust-Senat plante im Gleisdreieck den Betriebshof für die Stadtbahn. Seitdem hatten die Kleingärtner das Gebiet verlassen und es entstand ein verwildertes Gehölz. In der Abwägung unterschiedlicher Umweltbelange hat sich die SPD für die Entwicklung eines neuen Betriebshofs für Busse mit zukunftsweisenden Antriebstechnologien entschieden. In diversen Informationsveranstaltungen des Bezirks und der HOCHBAHN haben aus der Ohlsdorfer Nachbarschaft Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Hinweise zur Verbesserung der Planung und der Bauphase gegeben.“

Zum Schutze der umliegenden Anwohner wird der bestehende zehn Meter tiefe Baumbestand rund um das Gleisdreieck erhalten bleiben und Lärmschutzwände aufgestellt. Die Unterstände der Busse sind überdacht und sie werden begrünt. Für die notwendigen naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen wird in Tensfeld eine 9,2 ha große Fläche genutzt, in Langenhorn 1 ha Wald aufgewaldet und in Kirchwerder werden Maßnahmen zur Entwicklung von einer 1,9 ha großen Streuobstwiese getroffen.

Die Wartungs- und Reinigungsarbeiten werden in geschlossenen Werkhallen durchgeführt, um die Lärmemissionen zu reduzieren. Der Betriebshof wird von Süden über den Tessenowweg erschlossen, sodass die Busse direkt an der Heberandstraße ihre Fahrten beginnen können. Die HOCHBAHN plant mit der Fertigstellung des Betriebshofs Ende 2018.

Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bezirksfraktion: „Hamburg-Nord wird mit dem Bau des Betriebshofs am Gleisdreieck Innovationszentrum des modernen Busverkehrs in Deutschland. Viele andere Städte schauen auf unseren Weg zur Umsetzung des Zieles eines emissionsfreien Busverkehrs. Er wird einen beachtlichen Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffemissionen leisten und den Umweltschutz in unserer Stadt mit voranbringen. Ohne die Bereitstellung der notwendigen speziellen Infrastruktur für Elektro- und Wasserstoffbusse ist die Weichenstellung für emissionsfreien Busverkehr nicht zu schaffen.“

In Hamburg und Umland nutzen zusehends mehr Menschen das Mobilitätsangebot des ÖPNV. Seit über einem Jahrzehnt wachsen die Fahrgastzahlen kontinuierlich. Zur Bewältigung dieses Angebots müssen die Verkehrsunternehmen ihre Fahrzeugflotte stetig erweitern, bestehende Betriebshöfe kommen an ihre Leistungsgrenzen oder sie können aus wirtschaftlichen Gründen nicht an Anforderungen der Wasserstoff- oder Elektrobusse angepasst werden. Die Erschließung neuer Kapazitäten ist deswegen für notwendig.

Aus diesem Grunde kann nach Fertigstellung des Betriebshofs Gleisdreieck der in Barmbek liegende Busbetriebshof Mesterkamp 2019 aufgegeben werden. Die Einsatzkapazitäten werden dann auf den neuen Betriebshof übertragen. Die Fläche Mesterkamp könnte nach heutigem Stand dem Wohnungsbau zugeschlagen werden.

Dulsberg: Pläne zur Straßburger Straße vorgestellt

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Auszug der Planung

Nach Jahren der Planung soll der Umbau der Straßburger Straße im Oktober dieses Jahres starten. Begonnen wird mit der Mittelinsel. Im Anschluss folgen Baumaßnahmen am Straßenkörper

In der Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und Dulsberg vom 21.6. wurde die aktuelle Planung zum Umbau der Straßburger Straße vorgestellt. Die Maßnahmen umfassen die Neugestaltung des Grünstreifens und des Fahrbahnköpers zwischen Nordschleswiger Straße und Krausestraße.

Durch die Planung wird das Parken auf dem Mittelstreifen geordnet und in einigen Bereichen erheblich begrünt. Reminiszenzen an die alte Funktion als Straßenbahnkörper werden aufgegriffen und mit dem Aufstellen von Parkbänken Platz zum Verweilen gegeben.

Die Straßburger Straße ist aktuell eine „unechte“ zweispurige Straße, auf der zeitweise das Parken am rechten Straßenrand gestattet ist. Die Pläne sehen vor, die Zweispurigkeit zugunsten einer klaren einspurigen Lösung zu ändern. Fahrradfahrende erhalten einen separaten Radstreifen, für Pkw werden Parkbuchten geschaffen. Kritik gibt es an einem separaten Linksabbieger in die Dithmarscher Straße. Zwar bietet die vorgeschlagene Lösung eine Verbesserung für Autofahrende. Dennoch birgt sie Unklarheiten für Radfahrende. Der Abbieger ist erforderlich, um die Buslinie die Dithmarscher Straße durchquert. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) räumt ein, dass der Abbieger entfallen könne, wenn die Buslinie auf dem Weg zur S-Bahn Friedrichsberg nicht mehr durch die Dithmarscher Straße geführt würde. Dies hatte der Regionalausschuss bereits in der Mai-Sitzung auf Antrag der SPD und GRÜNEN beschlossen (DS 20-1502). Die HOCHBAHN hatte sich bereits dazu geäußert, dass man die Vorschläge des Bezirksausschusses zur Verlegung der Buslinien prüfe.

Da es sich bei den Baumaßnahmen um teilweise erhebliche Beeinträchtigungen durch halbseitige Sperrungen der Straßburger Straße handelt, forderten SPD und GRÜNE den LSBG auf, vor Ort eine Informationsveranstaltung durchzuführen und die Gewerbetreibenden an der Baustellenkoordination zu beteiligen. Das Bezirksamt ist aufgefordert die Veranstaltung zu bewerben.

Alexander Kleinow, Sprecher der Regionalausschussfraktion: „Die Dulbergerinnen und Dulsberger mussten lang auf den Beginn der Baumaßnahmen warten. Dass es nun endlich losgeht, ist ein gtes Signal für den Stadtteil. Dennoch bedeuten die Maßnahmen an der Straßburger Straße erhebliche Belastungen der Dulsbergerinnen und Dulsberger. Deswegen sollten insbesondere Gewerbetreibende bei der Baustellenkoordination beteiligt werden.“

Pläne des Umbaus der Straßburger Straße zum Ansehen unter diesem Link.

Mehr Ruhe für die Dithmarscher Straße.

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Dulsberg: Bezirkspolitik fordert Verlegung der Busrouten

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Foto: C. Reiffert

In einem gemeinsamen Antrag fordern SPD, CDU, GRÜNE, LINKE, FDP und Piraten im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg, dass die Hochbahn ihre beiden Buslinien 36 und 271 so verlegen soll, dass sie nicht mehr durch die Dithmarscher Straße verlaufen. Derzeit nutzen die Busse diese Verbindung auf ihrem Weg von Osten kommend Richtung S-Bahnhof Friedrichsberg.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion, kommentiert „Die Dithmarscher Straße verläuft mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet und ist mit Kopfsteinen gepflastert. Wenn die Hochbahnbusse dort entlang fahren, führt dies nicht nur zu einer erheblichen Lärmbelastung der Anwohnerinnen und Anwohner. Auch für die Passagiere ist es nicht gerade angenehm, durchgerüttelt zu werden.
Eine Verlagerung der Buslinien würde für die Erschließung des Quartiers keine Verschlechterung der Anbindung bedeuten, da in diesem Abschnitt ohnehin keine Haltestellen existieren.“

Christoph Reiffert, Sprecher für Barmbek und Dulsberg der GRÜNEN Fraktion ergänzt: „Außerdem gibt es seit langem den Wunsch nach der Einführung einer Tempo-30-Zone in der Dithmarscher Straße. Politisch beschlossen wurde dies bereits 2011. Leider steht dem Zone nach wie vor die Hochbahn entgegen. Sie befürchtet offenbar, dass die Busse durch Tempo 30 und die damit automatisch verbundene Einführung von rechts-vor-links an Probsteier Straße und Lauenburger Straße zu stark ausgebremst würden.
Wir wollen, dass die Dithmarscher Straße nicht länger vom Tempo 30-Netz ausgenommen ist und hoffen, dass die Hochbahn sich nun endlich bewegt!“

Z.A.N.K. Zweiradselbsthilfe auf dem Dulsberg kann weiter machen

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buerger30.000 Euro für Umzug: SPD und GRÜENE unterstützen Umzug der Selbsthilfewerkstatt Z.A.N.K.

Seit mehr als 20 Jahren betreibt der Verein Z.A.N.K. e.V. eine Zweirad-Selbsthilfewerkstatt. Der Verein bietet die Möglichkeit selbst unter fachkundiger Anleitung jede Art von Fahrrad, Motorrad oder Roller zu reparieren.

Das Gelände, auf dem sich die Werkstatt befindet, wurde kürzlich mit einem neuen Bebauungsplan (Dulsberg 6 / Barmbek-Süd 7) überplant. Dies war Voraussetzung dafür, dass eine in Hamburg-Nord ansässige Kfz-Reparaturwerkstatt mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihren Service weiterhin vor Ort anbieten und die Arbeitsplätze im Bezirk verbleiben kann.

Z.A.N.K. e.V. benötigt deswegen neue Räumlichkeiten für die Aufrechterhaltung ihrer Angebote. Gefunden wurden diese mittlerweile im Klinikweg 19. Die Räume für künftige Werkstatt ist jedoch noch nicht auf die Anforderungen eines Reparaturbetriebs ausgerichtet. Hierzu sind Umbauarbeiten erforderlich, die der Verein größtenteils selbst leistet.

Die dennoch verbleibenden Materialkosten belaufen sich auf ca. 41.500 Euro. Die Bezirkskoalition von SPD und GRÜNEN unterstützen den Verein mit einer Summe von 30.000 Euro. Die restlichen 11.500 Euro werden durch großzügige Spenden und Eigenleistungen abgedeckt.

Barrierefreier Ausbau des Nachbarschafts-Kulturzentrum P40 in Barmbek

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P40_SchmidtchenAm Freitag, den 22. Mai 2015 öffnete das Kultur- und Nachbarschaftszentrum P40 seine Türen für den Betrieb. Es dient als Treffpunkt für das neu entstandene Friedrichspark-Quartier und der angrenzenden Bestandsbebauung, führt also Neu- und Altbarmbeker zusammen. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen, die noch aus dem Rahmenprogramm zur integrierten Stadtteilentwicklung (RISE) finanziert wurden, konnte ein wichtiger Zeitzeuge des ehemaligen AK-Eilbek erhalten bleiben.

Das P40 erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der Hamburgischen Bauordnung in puncto Barrierefreiheit für Nicht-Wohngebäude. Sämtliche Räume im Erdgeschoss sind barrierefrei zugänglich. Der im Keller befindliche „Clubraum“ ist jedoch aktuell nicht für mobilitätseingeschränkte Menschen barrierefrei erreichbar. Damit das Kulturzentrum P40 jedoch allen Anwohnenden die Teilhabe an Kultur ermöglichen kann ist der barrierefreie Anbindung des Kellergeschosses unabdingbar.

30.000 Euro für Barrierefreiheit

Die Koalition von SPD und GRÜNEN hat deswegen bis zu 30.000 Euro für die Herstellung eines Schrägaufzugs bereitgestellt. Die Koalition folgt damit auch der Bitte des in unmittelbarer Nachbarschaft anzutreffenden Wohnprojekts „Halbe – Halbe e.V.“, in welchem Menschen mit und ohne Handicap zusammen wohnen.

Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion Hamburg-Nord: „Die Teilhabe von bewegungseingeschränkten Menschen ist Kernaufgabe der Inklusion in Hamburg. Die SPD auch deswegen seit 2011 20 U-Bahnhaltestellen mit Fahrstühlen versehen. Insbesondere neue Kulturzentren sollen diesen Anforderungen an eine inklusive Gesellschaft gerecht werden. Der barrierefreie Ausbau des P40 ist deswegen folgerichtig unerlässlich.“

Alexander Kleinow, Sprecher im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg, ergänzt: „Das P40 ist der Ort für das Zusammenwachsen des neuen Friedrichsberg-Quartiers. Mit der Finanzierung des komplett barrierefreien Ausbaus des P40 kann das Gebäude so zu einem Kulturpunkt für alle Anwohnenden werden – aus diesem Prozess darf niemand ausgeschlossen werden.“

Holsteinischer Kamp – Informationsveranstaltung

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IMG_0899Die politische Lage im Nahen Osten und Afrika führt weiter dazu, dass Flüchtlinge zu uns nach Europa und damit auch nach Deutschland kommen. Diese Menschen haben ein durch das Grundgesetz verbrieftes Recht auf Asyl. Die Behörden in Hamburg prüfen jeden Antrag auf Asyl rechtsstaatlich. Für die Zeit der Prüfung müssen die Flüchtlinge einen Platz zum Leben und Wohnen bekommen. Hierfür sorgt in Hamburg Fördern & Wohnen, als Anstalt öffentlichen Rechts. Aufgrund der anhaltenden Flüchtlingszahlen, müssen neue Folgeunterkünfte geschaffen werden. Im Holsteinischen Kamp hat die Stadt eine solche Unterkunft für ca. 100 Personen gefunden.

Die Informationsveranstaltung des Bezirksamts Hamburg-Nord fand am 18. Mai 2015 in der Kirche Alt Barmbek statt. Der Antrag der Bürgerinnen und Bürger war so groß, dass der ursprüngliche Raum im Barmbek°Basch zu klein war.

Die Verwaltung erläuterte detailliert die Pläne und Anforderungen an das Gebäude. So soll es Gemeinschaftsräume und -küchen geben. Im Außenbereich wird ein Spielplatz errichtet, denn auch Familien mit Kindern sollen nach Barmbek-Süd kommen. In unmittelbarer Nähe zur Unterkunft finden sich U-Bahnstationen und zwei Lebensmittelmärkte, sowie weitere Spielplätze. Neben Flüchtlingen sollen auch Obdachlose hier eine Unterkunft finden.

Die Bürgerinnen und Bürger hatten ein breites Spektrum an Fragen, von kritischen, bis hin zu Fragen wo und wann man helfend unterstützen kann. Bedarf gibt es vielfältig: Kleidung, Spielzeug und Dinge des täglichen Bedarfs sind gefragt. All das Engagement will koordiniert werden. Dazu wird Fördern und Wohnen Infrastruktur bereitstellen. Auch die Freiwilligenagentur in Hamburg kann angesteuert werden. Für ehrenamtliches Engagement bei der Flüchtlingshilfe stehen im Bezirksamt 40.000 Euro für Sachmittel und Schulungen zur Verfügung und lokal hat sich bereits die Initiative „Welcome to Barmbek“ gegründet, die auch qualifizierende Maßnahmen für Ehrenamtliche anbieten.

Die Diskussion wurde sachlich und fundiert geführt. Dei Hilfsbereitschaft in Barmbek ist immens und es zeigt sich, dass Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger so sehr gut funktionieren kann. Man habe heute Abend sehen können, dass Flüchtlinge in Barmbek willkommen sind und nun sei die allein entscheidende Frage, wie man den positiven Schwung der Veranstaltung bis zur Eröffnung der Unterkunft in ca. einem halben Jahr mitnehmen könne. Dem ist uneingeschränkt zuzustimmen und die Initiative „Welcome to Barmbek“ ist dafür genau der richtige Anlaufpunkt.

Informationsveranstaltungen Flüchtlingsunterkünfte

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In drei Veranstaltungen in nächster Zeit informiert das Bezirksamt Hamburg-Nord über die Einrichtung neuer Wohnunterkünfte für Flüchtlinge und obdachloser Menschen im Bezirk. Alle Anwohner und Interessierte sind zu diesen Veranstaltungen eingeladen. Die Termine sind:

 

Montag, 18. Mai 2015, 18:00 Uhr
Plakat_A4-page-001In der Gewerbeimmobilie Holsteinischer Kamp 51 entsteht eine Wohnunterkunft für Flüchtlinge und obdachlose Menschen. Es sind 100 Plätze vorgesehen.

Ort: Barmbek Basch – Zentrum für Kirche, Kultur und Soziales
Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg

 

 

Mittwoch, 20. Mai 2015, 17:30 Uhr
Plakat_A4 Lerchenfeld-page-001Auf dem Flurstück 845 in der Straße Lerchenfeld (zwischen dem Gymnasium und der Hochschule für Bildende Künste) entsteht kurzfristig eine Erstversorgungseinrichtung für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge. Es sind ca. 40 Plätze vorgesehen

Ort: Mehrzweckhalle des Gymnasiums Lerchenfeld
Lerchenfeld 10, 22081 Hamburg

 

Donnerstag, 18. Juni 2015, 17:30 Uhr
Plakat_A5 Heinrich Hertz Straße-page-001In der Gewerbeimmobilie Heinrich-Hertz-Straße 125 entsteht eine Wohnunterkunft für Flüchtlinge und obdachlose Menschen. Es sind 100 Plätze vorgesehen.

Ort: Aula der Ilse-Löwenstein-Schule
Humboldtstraße 89, 22083 Hamburg

1. Regionalkonferenz erfolgreich gestartet

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SPD und Grüne in Hamburg-Nord laden Stadtteilräte zur ersten Regionalkonferenz im Regionalbereich Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

IMG_0894Auf Einladung der Regionalausschussfraktionen von SPD und GRÜNEN fanden sich am vergangenen Donnerstag drei Stadtteilräte und der Bürgerverein Hohenfelde-Uhlenhorst zur ersten Regionalkonferenz im Bereich Barmbek- Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg ein.

Ziel der Veranstaltung war neben dem gegenseitigen Kennenlernen ein erster Austausch zum Themenkomplex „Verkehr“ in den Quartieren des Regionalbereichs. Die nächste Regionalkonferenz soll nach den Sommerferien stattfinden.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion, erläutert „Bereits in der Präambel der bezirklichen Koalitionsvereinbarung heißt es ‚Demokratie lebt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger sich nicht nur an Wahlen beteiligen, sondern darüber hinaus auch ihre vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse in Entscheidungsprozesse einbringen.‘ Mit dem neuen Format der Regionalkonferenz wollen wir die stetige und engagierte Arbeit der Stadtteilräte thematisch bündeln und deren Ergebnisse in die Bezirkspolitik einspeisen. Unser Ziel ist, regelmäßige Treffen zu etablieren, um den stetigen Dialog mit den lokal aktiven und erfahrenen Stadtteilräten und Bürgervereinen zu ermöglichen.“

Beim ersten Treffen ging es um das große Thema „Verkehr“. Erschienen waren 16 Vertreterinnen und Vertreter unter anderem der Stadtteilräte Dulsberg, Barmbek-Süd, Barmbek-Nord und des Hohenfelde-Uhlenhorster Bürgervereins, so dass der gesamte Regionalbereich vertreten war. Diese Gremien hatten im Vorfeld bereits viele Vorschläge für die Verbesserung der Verkehrssituation in ihren jeweiligen Quartieren gesammelt. SPD und GRÜNE sagten zu, diese Vorschläge nun zeitnah prüfen zu wollen und mit den Stadtteilgremien über die Ergebnisse in den Dialog zu treten.

Christoph Reiffert, Sprecher der GRÜNEN- Regionalausschussfraktion für Barmbek und Dulsberg ergänzt: „Deutlich wurde in der lebhaften Diskussion auch, dass alle Räte die gleichen Probleme wahrnehmen: Zu schnelles Fahren in Tempo-30-Zonen, durch parkende Fahrzeuge schlecht einsehbare Einmündungsbereiche, Bettelampeln, zugeparkte Radfahrstreifen etc. Wir haben daher vereinbart, dass wir uns gemeinsam dafür stark machen wollen, dass alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für diese Problematiken sensibilisiert werden.“

B-Plan Dulsberg 6: Kompromiss mit Stadtteilrat

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Bildschirmfoto 2015-04-10 um 19.26.24Stadtteilrat Dulsberg trägt Kompromiss zum Bebauungsplan Dulsberg 6 / Barmbek-Süd 7.

Der Stadtentwicklungsausschuss hat in der Sitzung vom 9. April einen Kompromissvorschlag des Stadtteilrats Dulsberg übernommen. Auf dem Areal zwischen Alter Teichweg, Krausestraße und Dehnhaide soll hälftig ein Kfz-Betrieb neuen Platz finden, der aufgrund von Wohnungsbau auf seinen alten Sitz verzichten muss. Die Gespräche mit dem Stadtteilrat, die von SPD und GRÜNEN geführt wurden haben dazu geführt, dass die Wünsche der Stadtteilversammlung des Dulsberg ebenfalls berücksichtigt werden. Im Bebauungsplan wird die Nutzung von kulturellen, kirchlichen oder sozialen Zwecken nicht mehr ausgeschlossen.  So kann die südliche Hälfte des Plangebiets für eine mögliche Multifunktionshalle gegenüber der Schule Krausstraße bis auf zwei Jahre offen gehalten werden, um ein tragfähiges Konzept für diese Halle zu erarbeiten.

Zudem wird soll die Grünflächensituation im Plangebiet dadurch verbessert werden, dass entlang der Straße  Raum für eine Grünweg-Verbindung zwischen den südlich, nördlich und östlich angrenzenden Grünflächen im Plan vorgesehen wird.

Kompromiss des Stadtteilrats zum Download.