Dulsberg: Pläne zur Straßburger Straße vorgestellt

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Auszug der Planung

Nach Jahren der Planung soll der Umbau der Straßburger Straße im Oktober dieses Jahres starten. Begonnen wird mit der Mittelinsel. Im Anschluss folgen Baumaßnahmen am Straßenkörper

In der Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und Dulsberg vom 21.6. wurde die aktuelle Planung zum Umbau der Straßburger Straße vorgestellt. Die Maßnahmen umfassen die Neugestaltung des Grünstreifens und des Fahrbahnköpers zwischen Nordschleswiger Straße und Krausestraße.

Durch die Planung wird das Parken auf dem Mittelstreifen geordnet und in einigen Bereichen erheblich begrünt. Reminiszenzen an die alte Funktion als Straßenbahnkörper werden aufgegriffen und mit dem Aufstellen von Parkbänken Platz zum Verweilen gegeben.

Die Straßburger Straße ist aktuell eine „unechte“ zweispurige Straße, auf der zeitweise das Parken am rechten Straßenrand gestattet ist. Die Pläne sehen vor, die Zweispurigkeit zugunsten einer klaren einspurigen Lösung zu ändern. Fahrradfahrende erhalten einen separaten Radstreifen, für Pkw werden Parkbuchten geschaffen. Kritik gibt es an einem separaten Linksabbieger in die Dithmarscher Straße. Zwar bietet die vorgeschlagene Lösung eine Verbesserung für Autofahrende. Dennoch birgt sie Unklarheiten für Radfahrende. Der Abbieger ist erforderlich, um die Buslinie die Dithmarscher Straße durchquert. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) räumt ein, dass der Abbieger entfallen könne, wenn die Buslinie auf dem Weg zur S-Bahn Friedrichsberg nicht mehr durch die Dithmarscher Straße geführt würde. Dies hatte der Regionalausschuss bereits in der Mai-Sitzung auf Antrag der SPD und GRÜNEN beschlossen (DS 20-1502). Die HOCHBAHN hatte sich bereits dazu geäußert, dass man die Vorschläge des Bezirksausschusses zur Verlegung der Buslinien prüfe.

Da es sich bei den Baumaßnahmen um teilweise erhebliche Beeinträchtigungen durch halbseitige Sperrungen der Straßburger Straße handelt, forderten SPD und GRÜNE den LSBG auf, vor Ort eine Informationsveranstaltung durchzuführen und die Gewerbetreibenden an der Baustellenkoordination zu beteiligen. Das Bezirksamt ist aufgefordert die Veranstaltung zu bewerben.

Alexander Kleinow, Sprecher der Regionalausschussfraktion: „Die Dulbergerinnen und Dulsberger mussten lang auf den Beginn der Baumaßnahmen warten. Dass es nun endlich losgeht, ist ein gtes Signal für den Stadtteil. Dennoch bedeuten die Maßnahmen an der Straßburger Straße erhebliche Belastungen der Dulsbergerinnen und Dulsberger. Deswegen sollten insbesondere Gewerbetreibende bei der Baustellenkoordination beteiligt werden.“

Pläne des Umbaus der Straßburger Straße zum Ansehen unter diesem Link.

Fahrgastinformation am Barmbeker Bahnhof verbessern

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SPD und GRÜNE fordern Verbesserung der umbaubedingten Ausschilderungen am Barmbeker Bahnhof

 

buergerDer Barmbeker Bahnhof, mit 70.000 Fahrgästen einer der größten Umstiegsbahnhöfe Hamburgs, wird seit mittlerweile sechs Jahren um und ausgebaut. Die Maßnahmen bedeuten ein Plus an Barrierefreiheit und Komfort. Dennoch sind die Bautätigkeiten mit massiven Einschränkungen verbunden. So ist der Busbahnhof in der Pestalozzistraße für die Fahrgäste aktuell nur über die östliche Schalterhalle erreichbar. Die Umleitung ist für viele umsteigende Fahrgäste aufgrund unzureichender Ausschilderungen nicht gut zu erkennen. Deswegen fordern SPD und GRÜNE das Aufstellen weiterer Hinweistafeln zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Busse und Bahnen.

Neithard Genz, Mitglied der Ausschussfraktion erklärt: „Die Umbaumaßnahmen bedeuten erhebliche Einschränkungen für die Fahrgäste, die den Barmbeker Bahnhof täglich auf ihrem Weg nutzen. Hinsichtlich der Information der Fahrgäste besteht Verbesserungsbedarf. Die Ausschilderung des Bahnhofs muss so umfassend sein, dass die Fahrgäste sich trotz dieser Umbaumaßnahmen bequem und schnell zurecht finden können. Deswegen sollen auf den Bahnsteigen der U- und S-Bahnen Stellschilder aufgestellt werden, die die Wege zu den Bussen und Gleisen während des Umbaus verdeutlichen.“

Alexander Kleinow, Sprecher der Regionalausschussfraktion unterstreicht: „Der Bahnhof Barmbek ist auch Umsteigebahnhof für Touristen, die zum Flughafen fahren oder gerade dort angekommen sind. Insbesondere für Touristen mit fehlender Ortskenntnis, sollten die geforderten Stelltafeln zügig und klar aufzeigen, wo sich die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten am Bahnhof befinden. Es kann nicht sein, dass der erste Eindruck des ÖPNV unserer Stadt ein chaotisiertes Baustellenszenario ohne klare und zentrale Hinweisschilder für Touristen bedeutet.“

Senat kontrolliert Falschparken an Mühlenkamp und Fuhlsbüttler Straße

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Erfolg für Rot-Grüne Bezirkskoalition: In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 16. Juni 2015 berichtete ein Vertreter des Landesbetriebs Verkehr, dass das dort angesiedelte Parkraummanagement (PRM) seit der vergangenen Woche auch am Mühlenkamp und den umliegenden Straßen kontrolliere. Zudem solle der Kontrollbereich schrittweise bis Jahresende auch auf andere Teile von Winterhude, Uhlenhorst und Barmbek inklusive der Fuhlsbüttler Straße ausgeweitet werden.

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Foto: C. Reiffert

Vorangegangen waren einstimmig beschlossene Anträge von SPD und GRÜNEN, sowohl am Mühlenkamp als auch an der „Fuhle“ in Barmbek verstärkt die Einhaltung der Parkregelungen zu kontrollieren, da hier massiv auf den neuen Radfahr- bzw. Schutzstreifen geparkt wird.

Alexander Kleinow, Sprecher der für Barmbek zuständigen SPD-Regionalausschussfraktion und Initiator der Anträge, erläutert „Wir begrüßen sehr, dass der Senat unserer Ansicht folgt, dass verstärkte Kontrollen dringend notwendig sind. Dem Vortrag im Verkehrsausschuss zufolge patrouillieren bereits täglich mehrmals Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Parkraummanagements am Mühlenkamp und in umliegenden Bereichen. Sie ahnden Parkverstöße, insbesondere in Form von Falschparken auf den dortigen Radfahrstreifen.

Wir hoffen, dass durch dieses verstärkte Eingreifen ein deutlicheres Unrechtsbewusstsein etabliert wird und die Radstreifen endlich besser dazu genutzt werden können, wozu sie gedacht sind: Allein zum Fahrradfahren!

Foto C. Reiffert

Foto C. Reiffert

Auch auf die Bereiche Barmbek-Süd und Barmbek-Nord soll das PRM künftig ausgeweitete werden: „Ab dem 3. bzw. 4. Quartal plant der Landesbetrieb, auch in Barmbek verstärkt zu kontrollieren“, so Christoph Reiffert, Sprecher der GRÜNEN- Regionalausschussfraktion für Barmbek und Dulsberg. „Wir hatten beantragt, dass insbesondere an der Fuhle mit ihren brandneuen Radfahr- und Schutzstreifen ein hoher Bedarf an Aufklärung und Kontrollen besteht. Auch hier ignorieren viele Autofahrerinnen und Autofahrer –ob bewusst oder nicht-, dass die Streifen nicht zum Dauerparken gedacht sind.“

Bauarbeiten an der Lämmersieth: SPD für Öffnung des Kundenparkplatzes des „LIDL“-Lebensmittelmarkts

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Regionalausschuss formuliert auf Antrag der SPD-Fraktion Gesprächswunsch mit Markbetreiber zur Öffnung des Kundenparkplatzes

Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten am „Osterbekstammsiel“ nutzen Baufirmen die Parkplätze an der Lämmersieth für die Lagerung des Baustellenmaterials. Nach Informationen von HAMBURG WASSER dauern Arbeiten bis Juli 2016 an. Die Maßnahmen betreffen ein Gebiet zwischen der Lämmersieth bis hin zur Wachtelstraße, die Wachtelstraße selbst und die Adlerstraße.
Die SPD-Fraktion bittet daher den Bezirksamtsleiter, sich mit dem Betreiber des „LIDL“-Markts in Verbindung zu setzen und über die Öffnung des Kundenparkplatzes für den Zeitraum der Baumaßnahem ins Gespräch zu kommen.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss: „Die Sanierungsarbeiten sind für die Aufrechterhaltung der Wasserentsorgung dringend notwendig. Durch die Baumaßnahmen allein sind die Anwohnenden schon vom Baulärm betroffen. Wir würden uns freuen, wenn der Lebensmittelmarkt Kundenfreundlichkeit beweist und seinen Parkplatz für die Zeit der Sanierung nachts offen hält. Das würde die Situation hinsichtlich der fehlenden Parkplätze vor Ort erheblich entspannen.“

Den Antrag der SPD-Fraktion ist hier zu finden: Parkplätze während der Sanierungsarbeiten am Osterbekstammsiel

Mehr Ruhe für die Dithmarscher Straße.

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Dulsberg: Bezirkspolitik fordert Verlegung der Busrouten

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Foto: C. Reiffert

In einem gemeinsamen Antrag fordern SPD, CDU, GRÜNE, LINKE, FDP und Piraten im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg, dass die Hochbahn ihre beiden Buslinien 36 und 271 so verlegen soll, dass sie nicht mehr durch die Dithmarscher Straße verlaufen. Derzeit nutzen die Busse diese Verbindung auf ihrem Weg von Osten kommend Richtung S-Bahnhof Friedrichsberg.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion, kommentiert „Die Dithmarscher Straße verläuft mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet und ist mit Kopfsteinen gepflastert. Wenn die Hochbahnbusse dort entlang fahren, führt dies nicht nur zu einer erheblichen Lärmbelastung der Anwohnerinnen und Anwohner. Auch für die Passagiere ist es nicht gerade angenehm, durchgerüttelt zu werden.
Eine Verlagerung der Buslinien würde für die Erschließung des Quartiers keine Verschlechterung der Anbindung bedeuten, da in diesem Abschnitt ohnehin keine Haltestellen existieren.“

Christoph Reiffert, Sprecher für Barmbek und Dulsberg der GRÜNEN Fraktion ergänzt: „Außerdem gibt es seit langem den Wunsch nach der Einführung einer Tempo-30-Zone in der Dithmarscher Straße. Politisch beschlossen wurde dies bereits 2011. Leider steht dem Zone nach wie vor die Hochbahn entgegen. Sie befürchtet offenbar, dass die Busse durch Tempo 30 und die damit automatisch verbundene Einführung von rechts-vor-links an Probsteier Straße und Lauenburger Straße zu stark ausgebremst würden.
Wir wollen, dass die Dithmarscher Straße nicht länger vom Tempo 30-Netz ausgenommen ist und hoffen, dass die Hochbahn sich nun endlich bewegt!“

1. Regionalkonferenz erfolgreich gestartet

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SPD und Grüne in Hamburg-Nord laden Stadtteilräte zur ersten Regionalkonferenz im Regionalbereich Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

IMG_0894Auf Einladung der Regionalausschussfraktionen von SPD und GRÜNEN fanden sich am vergangenen Donnerstag drei Stadtteilräte und der Bürgerverein Hohenfelde-Uhlenhorst zur ersten Regionalkonferenz im Bereich Barmbek- Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg ein.

Ziel der Veranstaltung war neben dem gegenseitigen Kennenlernen ein erster Austausch zum Themenkomplex „Verkehr“ in den Quartieren des Regionalbereichs. Die nächste Regionalkonferenz soll nach den Sommerferien stattfinden.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion, erläutert „Bereits in der Präambel der bezirklichen Koalitionsvereinbarung heißt es ‚Demokratie lebt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger sich nicht nur an Wahlen beteiligen, sondern darüber hinaus auch ihre vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse in Entscheidungsprozesse einbringen.‘ Mit dem neuen Format der Regionalkonferenz wollen wir die stetige und engagierte Arbeit der Stadtteilräte thematisch bündeln und deren Ergebnisse in die Bezirkspolitik einspeisen. Unser Ziel ist, regelmäßige Treffen zu etablieren, um den stetigen Dialog mit den lokal aktiven und erfahrenen Stadtteilräten und Bürgervereinen zu ermöglichen.“

Beim ersten Treffen ging es um das große Thema „Verkehr“. Erschienen waren 16 Vertreterinnen und Vertreter unter anderem der Stadtteilräte Dulsberg, Barmbek-Süd, Barmbek-Nord und des Hohenfelde-Uhlenhorster Bürgervereins, so dass der gesamte Regionalbereich vertreten war. Diese Gremien hatten im Vorfeld bereits viele Vorschläge für die Verbesserung der Verkehrssituation in ihren jeweiligen Quartieren gesammelt. SPD und GRÜNE sagten zu, diese Vorschläge nun zeitnah prüfen zu wollen und mit den Stadtteilgremien über die Ergebnisse in den Dialog zu treten.

Christoph Reiffert, Sprecher der GRÜNEN- Regionalausschussfraktion für Barmbek und Dulsberg ergänzt: „Deutlich wurde in der lebhaften Diskussion auch, dass alle Räte die gleichen Probleme wahrnehmen: Zu schnelles Fahren in Tempo-30-Zonen, durch parkende Fahrzeuge schlecht einsehbare Einmündungsbereiche, Bettelampeln, zugeparkte Radfahrstreifen etc. Wir haben daher vereinbart, dass wir uns gemeinsam dafür stark machen wollen, dass alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für diese Problematiken sensibilisiert werden.“

Tempo 30 für den Eppendorfer Weg

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Tempo 30In der Sitzung vom 28. April hat der Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord die Weichen für Tempo 30 auf dem Eppendorfer Weg gestellt. Die notwendigen Investitionen für den gesamten Eppendorfer Weg belaufen sich nach Aussagen des Bezirksamts auf ca. 400.000 Euro. Ein Betrag, der die jährlich zur Verfügung stehenden bezirklichen Mittel mehr als ausschöpft.

Daher wollen SPD und GRÜNE den Weg eines jährlich etappenweisen Ausbaus beschreiten. In einem ersten Abschnitt zwischen Lehmweg und Löwenstraße (Einbahnstraße) soll mit folgenden Maßnahmen Tempo 30 hergestellt werden: Änderungen der Einmündung, Aufhebung des gegenläufigen Radweg in den Nebenflächen zurückbauen, gegenläufigen Radverkehr auf die Fahrbahn führen und Aufhebung eines Fußüberwegs. 

Es besteht begründeter Optimismus bei den Planenden des Amts, dass die 60.000 Euro umfassenden Bauarbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden können.

Die Verkehrsbehörde (BWVI) hatte 2012 der Einführung eines Tempo 30 Abschnitts zugestimmt. SPD und GRÜNE vollziehen damit jetzt den Schritt in die Umsetzung, die auch von Elterninitiativen gefordert wurde.

Die CDU-Fraktion stellte alternativ den Umbau der Gertigstraße zur Abstimmung. Obwohl der Bereich aktuell bereits durch notwendige Baumaßnahmen im Zuge der Busoptimierung betroffen ist, gönnt die CDU dem Quartier keine Ruhe. .

Beteiligungsworkshop Papenhuder Straße / Hofweg erfolgreich gestartet

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20150421_Papenhuder StraßeIn der ersten Sitzung des Beteiligungsworkshops Papenhuder Straße / Hofweg zwischen der Bezirkspolitik, 15 Bürgerinnen und Bürger aus der Uhlenhorst und Fachexperten von u.a. ADAC, ADFC, Fuß e.V., LSBG , Handelskammer, hat die Gruppe der 30 Teilnehmenden das Feedback der Anwohnenden analysiert (über 130 schriftliche Rückmeldungen von der Uhlenhorst) und in einem konstruktiven Brainstorming zunächst drei von vier Kernthemen sondiert:

1. Fließender Verkehr
2. Ruhender Verkehr
3. Baumschutz

Nun wird Ende Mai Anfang Juni ein zweiter Termin geplant, an dem die nächsten Schritte im Detail diskutiert werden können. Alle Teilnehmenden lobten übereinstimmend die konstruktive, zielorientierte Zusammenarbeit.

Umbau in der Hellbrookstraße für Verbesserungen beim Radverkehr nutzen

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Foto: C. Reiffert

Ende Januar hatte die Hochbahn Pläne zur Einrichtung von Bushaltestellen an der Hellbrookstraße in Höhe der Post zwischen Harzensweg und Schwalbenstraße und an der Steilshooper Straße vorgestellt (Arbeitstitel: „Haltestelle Harzensweg“). Die Einrichtung der Bushaltestelle geht auf einen Beschluss des Regionalausschusses zurück, den dieser schon vor vielen Jahren gefasst hatte.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD für Barmbek, erläutert: „Bisher fährt man mit dem Rad aus Richtung Osten kommend erst auf einem Radfahrstreifen, der dann an der Steilshooper Straße über eine Verkehrsinsel verschwenkt wird und in den viel zu schmalen Radweg übergeht. Das ist weder für Menschen mit Rad noch für die, die dort zu Fuß gehen, angenehm und sicher.
Im Zuge des Haltestellenbaus war bisher nur geplant, den alten Radweg an der Nordseite der Straße vor der Post dem Gehweg zuzuschlagen. Das begrüßen wir natürlich, denn der Gehweg ist bisher viel zu schmal. Für den Rest der Strecke ist aber vorgesehen, dass er einfach bleibt, wie er ist.“

Dies hätte im Endeffekt bedeutet, dass auf kurzer Strecke künftig sehr unterschiedliche Radverkehrsführungen (Radfahrstreifen, Hochbordradweg, Mischverkehr, wieder Radweg, dann Schutzstreifen) existiert hätten.

Christoph Reiffert, Sprecher der GRÜNEN für Barmbek, erklärt: „Sicherheit und Attraktivität bringt für den Radverkehr nur eine möglichst einheitliche Führung, die sowohl für die Radelnden als auch für den motorisierten Verkehr schnell erkennbar ist. Das, was hier geplant ist, bliebe in Sachen Radverkehr nur Stückwerk – denn schon gut hundert Meter weiter beginnt kurz vor der Fuhlsbüttler Straße ein brandneuer, gut ausgebauter Radfahrstreifen. 

SPD und GRÜNE lassen deshalb nun prüfen, ob nicht der vorhandene Radfahrstreifen, der an der Steilshooper Straße endet, bis an die Kreuzung mit der Fuhlsbüttler Straße weitergeführt werden kann. Sollte dies nicht machbar sein, wäre das Mindeste, dass man dessen Nutzerinnen und Nutzer sicher auf die Straße leitet.“

Der Antrag wurde im zuständigen Regionalausschuss einstimmig verabschiedet.

Konsens Busoptiminierung

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Durchbruch bei Gesprächen zur Busbeschleunigung

Foto: www.via-bus.de

 

Wie die Initiative „Unsere Uhlenhorst“ auf ihrem facebook-Auftritt am Dienstag, den 24. März, bekannt gibt, ist es zu einem Durchbruch bei den Gesprächen in puncto Busbeschleunigung gekommen. Die Volksinitiative „Stopp des Busbeschleunigungsprogramms“ hatte im vergangenen Jahr 20.897 Unterschriften in ganz Hamburg gegen die Maßnahmen zur Optimierung der MetroBus-Linien in der Stadt gesammelt und so eine Volksinitiative auf den Weg gebracht. Bis April dieses Jahres hätte die Bürgerschaft Zeit gehabt, sich mit den Anliegen der Initiative zu befassen. Die Bürgerschaft hätte die Volksinitiative annehmen oder ablehnen können. Letzteres würde einen Volksentscheid möglich machen. Mit dem erzielten Kompromiss ist die Konfrontation nun von beiden Seiten erfolgreich abgewendet worden.

Nach vielen Gesprächen – auch unter Beteiligung der Abgeordneten der Spd-Bezirksfraktion Hamburg-Nord – konnte nun ein Kompromiss zwischen SPD, GRÜNEN und der Volksinitiative erreicht werden. Die Bürgerschaftsfraktionen der SPD und GRÜNEN werden den Antrag zur Bürgerschaftssitzung am 25. März 2015 einbringen. Der Volksentscheid ist somit abgewendet.

Im Bezirk beginnt der „Beteiligungsworkshop“ am 9. April. Gemeinsam mit Bürger_Innen und Vettern des örtlichen Gewerbes wollen Rot-Grün den Inhalt des Rahmens der Pläne zur Busoptimierung an Hofweg und Papenhuder Straße gestalten. Die neue Form der Bürgerbeteiligung unter Federführung des Bezirks soll Modell für andere Beteiligungen im Zusammenhang mit der Busoptimierung in Hamburg sein.

Alexander Kleinow (SPD), Sprecher des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und Dulsberg:

Damit können wir im Bezirk nun auch sicher in die Gespräche mit den Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiativen und den übrigen lokal aktiven Vereinen treten. Der Konsens bereitet den Boden für gute Gespräche bei dem Beteiligungsworkshop. Mein Dank geht an die Vertreter der Initiative und an Dr. Andreas Dressel für die konstruktive und zielführende Arbeit.

Der Antrag kann hier heruntergeladen werden: Maßnahmen für den öffentlichen Busverkehr – Konsens mit den Initiatoren der Volksinitiative „Stopp des Busbeschleunigungsprogramms“