Mehr Ruhe für die Dithmarscher Straße.

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Dulsberg: Bezirkspolitik fordert Verlegung der Busrouten

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Foto: C. Reiffert

In einem gemeinsamen Antrag fordern SPD, CDU, GRÜNE, LINKE, FDP und Piraten im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg, dass die Hochbahn ihre beiden Buslinien 36 und 271 so verlegen soll, dass sie nicht mehr durch die Dithmarscher Straße verlaufen. Derzeit nutzen die Busse diese Verbindung auf ihrem Weg von Osten kommend Richtung S-Bahnhof Friedrichsberg.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion, kommentiert „Die Dithmarscher Straße verläuft mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet und ist mit Kopfsteinen gepflastert. Wenn die Hochbahnbusse dort entlang fahren, führt dies nicht nur zu einer erheblichen Lärmbelastung der Anwohnerinnen und Anwohner. Auch für die Passagiere ist es nicht gerade angenehm, durchgerüttelt zu werden.
Eine Verlagerung der Buslinien würde für die Erschließung des Quartiers keine Verschlechterung der Anbindung bedeuten, da in diesem Abschnitt ohnehin keine Haltestellen existieren.“

Christoph Reiffert, Sprecher für Barmbek und Dulsberg der GRÜNEN Fraktion ergänzt: „Außerdem gibt es seit langem den Wunsch nach der Einführung einer Tempo-30-Zone in der Dithmarscher Straße. Politisch beschlossen wurde dies bereits 2011. Leider steht dem Zone nach wie vor die Hochbahn entgegen. Sie befürchtet offenbar, dass die Busse durch Tempo 30 und die damit automatisch verbundene Einführung von rechts-vor-links an Probsteier Straße und Lauenburger Straße zu stark ausgebremst würden.
Wir wollen, dass die Dithmarscher Straße nicht länger vom Tempo 30-Netz ausgenommen ist und hoffen, dass die Hochbahn sich nun endlich bewegt!“