Beteiligung U5: Barmbeker Dialog trägt Früchte – Fortsetzung angekündigt

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Im Rahmen der Haltestellenplanung in Barmbek-Nord suchte die HOCHBAHN am 18.02. erneut den Dialog mit den Barmbekerinnen und Barmbekern. Im Zuge der Planungen zur U5 soll auch in Barmbek-Nord eine neue Haltestelle entstehen. In der Stadtteilschule Helmuth Hübener kamen ca. 250 Interessierte zusammen, um über die noch verbliebenen Varianten zu diskutieren. Zahlreiche Fragen und Hinweise wurden seit dem Dialog im Dezember 2016 bearbeitet. Neben Abgeordneten aus dem Bezirk Hamburg-Nord haben auch die SPD-Wahlkreisabgeordneten der Bürgerschaft die Gelegenheit für Gespräche mit Anwohnern und Interessierten genutzt.

An mehreren Infoständen konnte sich über den aktuellen Sachstand und die Vorgehensweise, sowie die Kriterien der Gewichtung für einzelne Planungsvarianten informiert werden.

An einem 3D-Stadtmodell konnten die Versammlungsteilnehmer ihre Ideen formulieren und unmittelbar Fragen an die Fachleute stellen. Die Anregungen und Fragen sollen erneut bearbeitet werden und dann weiter die Haltestellenfindung einfließen. Bereits zu Beginn der Veranstaltung wurde die Fortsetzung des Dialogs vor Ort angekündigt.

Aktuell werden in diesem Bereich vier Varianten näher geprüft. Hartzloh-West, -Ost und Hartzlohplatz. Weitere Vorschläge, – auch aus der Bevölkerung – wie Rümkerstraße und Rungestraße, werden ebenfalls geprüft. Insbesondere die Variante Hartzloh-Ost führt zu Bedenken bei den örtlichen Anwohnern. Die Baumaßnahmen, so wird befürchtet, könnten erhebliche Einschränkungen im unmittelbaren Lebensumfeld bedeuten. Mit der breit angelegten Beteiligung soll auf Fragen und Sorgen gezielt eingegangen werden.

Alexander Kleinow, Sprecher für Barmbek: „Die HOCHBAHN ist mit der umfangreichen Beteiligung der Barmbekerinnen und Barmbeker auf dem richtigen Kurs. Die Ankündigung der Planer die Ergebnisse der Eingaben der Bürgerinnen und Bürgern auch weiter vor Ort vorzustellen und im Dialog zu bleiben ist zu begrüßen. Der Dialog schafft das Wertvollste in der Stadtentwicklung und Beteiligung, nämlich Vertrauen.“ An diesem noch frühen Zeitpunkt der Planung sei noch immer nichts endgültig entschieden und die Ergebnisse der örtlichen Beteiligung könne in die Planung einfließen. „Die größten Befürchtungen der Anwohner liegen in der Bauausführung, die sich über mehrere Jahre hinzieht. Vorher muss allerdings überhaupt erst eine Haltestelle gefunden werden.  Ich bin mir sicher, dass auch die Bauausführung unter Beteiligung der Anwohner ablaufen wird – alles andere wäre fatal.“ schließt Kleinow.

Rüdiger Wendt, Wahlkreisabgeordneter: „Ich freue mich darüber, dass die Gespräche und Erläuterungen der HOCHBAHN gut im Stadtteil ankommen. Wo und wie die Station letztendlich entsteht, wird maßgeblich von allen Teilnehmern mitgestaltet. Dass die Anwohner am Hartzloh sich um ihre Gesundheit und ihre unmittelbare Lebenssituation sorgen, nehmen wir sehr ernst. Die Planungsvarianten – insbesondere die Baustellenplanung – werden wir uns deswegen sehr genau anschauen.“ Der Bau der U-Bahn sei für ganz Hamburg von großer Wichtigkeit und das würde in Barmbek auch so gesehen. Es dürfe jedoch nicht dazu führen, dass Einzelne in einer Abwägung über das Verträgliche hinaus in die Pflicht genommen würden.