Hamburgs Nahverkehr zukunftsgerichtet ausbauen – Fahrt frei für den modernsten Busbetriebshof Deutschlands

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20160211_facebook_GleisdreiSPD und GRÜNE machen den Weg frei für den Bau eines neuen und modernen Busbetriebshofs am Gleisdreieck in Alsterdorf. Hierfür wurde in der Sitzung der Bezirksversammlung vom 11. Januar 2016 der Bebauungsplan Alsterdorf 22/Winterhude 22 verabschiedet.

Mit Schaffung von neuem Planrecht bereitet Rot-Grün die Voraussetzungen für den bedarfsgerechten Ausbau der notwendigen Infrastruktur für emissionsfreie Busse in der Hansestadt. Bereits ab 2020 sollen ausschließlich Busse mit emissionsfreie Antrieben angeschafft werden, erklärte Bürgermeister Scholz. Schon heute fahren auf der „Innovationslinie“ 109 überwiegend Busse mit unterschiedlichen Antriebsarten zu testzwecken unter gleichen Bedingungen im Innenstadtverkehr.

Die HOCHBAHN plant auf der 7 ha großen Fläche die Errichtung eines modernen Busbetriebshofs, der die notwendige Infrastruktur für die Wartung, Säuberung und Versorgung der emissionsfreien Busse bereithalten kann. Gleichzeitig ist der Betriebshof Standort für einen Großteil der im Norden Hamburgs verkehrenden Buslinien. Es entstehen kurze Einsatzwege für die Busse, so dass der Betrieb effizienter und durch die damit einhergehende Verringerung des Kraftstoffbedarfs weniger CO2 emittiert wird.

Jörg W. Lewin, Sprecher für Verkehr und Umwelt: „Der Beust-Senat plante im Gleisdreieck den Betriebshof für die Stadtbahn. Seitdem hatten die Kleingärtner das Gebiet verlassen und es entstand ein verwildertes Gehölz. In der Abwägung unterschiedlicher Umweltbelange hat sich die SPD für die Entwicklung eines neuen Betriebshofs für Busse mit zukunftsweisenden Antriebstechnologien entschieden. In diversen Informationsveranstaltungen des Bezirks und der HOCHBAHN haben aus der Ohlsdorfer Nachbarschaft Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Hinweise zur Verbesserung der Planung und der Bauphase gegeben.“

Zum Schutze der umliegenden Anwohner wird der bestehende zehn Meter tiefe Baumbestand rund um das Gleisdreieck erhalten bleiben und Lärmschutzwände aufgestellt. Die Unterstände der Busse sind überdacht und sie werden begrünt. Für die notwendigen naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen wird in Tensfeld eine 9,2 ha große Fläche genutzt, in Langenhorn 1 ha Wald aufgewaldet und in Kirchwerder werden Maßnahmen zur Entwicklung von einer 1,9 ha großen Streuobstwiese getroffen.

Die Wartungs- und Reinigungsarbeiten werden in geschlossenen Werkhallen durchgeführt, um die Lärmemissionen zu reduzieren. Der Betriebshof wird von Süden über den Tessenowweg erschlossen, sodass die Busse direkt an der Heberandstraße ihre Fahrten beginnen können. Die HOCHBAHN plant mit der Fertigstellung des Betriebshofs Ende 2018.

Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bezirksfraktion: „Hamburg-Nord wird mit dem Bau des Betriebshofs am Gleisdreieck Innovationszentrum des modernen Busverkehrs in Deutschland. Viele andere Städte schauen auf unseren Weg zur Umsetzung des Zieles eines emissionsfreien Busverkehrs. Er wird einen beachtlichen Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffemissionen leisten und den Umweltschutz in unserer Stadt mit voranbringen. Ohne die Bereitstellung der notwendigen speziellen Infrastruktur für Elektro- und Wasserstoffbusse ist die Weichenstellung für emissionsfreien Busverkehr nicht zu schaffen.“

In Hamburg und Umland nutzen zusehends mehr Menschen das Mobilitätsangebot des ÖPNV. Seit über einem Jahrzehnt wachsen die Fahrgastzahlen kontinuierlich. Zur Bewältigung dieses Angebots müssen die Verkehrsunternehmen ihre Fahrzeugflotte stetig erweitern, bestehende Betriebshöfe kommen an ihre Leistungsgrenzen oder sie können aus wirtschaftlichen Gründen nicht an Anforderungen der Wasserstoff- oder Elektrobusse angepasst werden. Die Erschließung neuer Kapazitäten ist deswegen für notwendig.

Aus diesem Grunde kann nach Fertigstellung des Betriebshofs Gleisdreieck der in Barmbek liegende Busbetriebshof Mesterkamp 2019 aufgegeben werden. Die Einsatzkapazitäten werden dann auf den neuen Betriebshof übertragen. Die Fläche Mesterkamp könnte nach heutigem Stand dem Wohnungsbau zugeschlagen werden.

Barmbek-Nord: Querungshilfe für das Wohnprojekt „LeNa“ am Elligersweg

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Der Elligersweg in Barmbek-Nord erhält aufgrund der veränderten Anforderungen an die Infrastruktur des Wohnprojekts „LeNa“ (lebendige Nachbarschaft) auf Höhe des Rungestiegs eine Sprunginsel. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 80.000 Euro. Auf Antrag der SPD und GRÜNEN im Regionalausschuss wurde Mitte des Jahres der Bau eines Zebrastreifens aufgrund fehlender Voraussetzungen abgelehnt; der Bau einer Sprunginsel aber für möglich erachtet.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalausschuss: „DieMittel zum Bau der Sprunginsel konnten bereits ein halbes Jahr nach dem ersten Antrag im Regionalausschuss bewilligt werden. Über eine ebenso zeitnahe Umsetzung des Baus würde sich die SPD-Fraktion ebenfalls freuen.“ Die Insel bedeute eine entscheidende Erleichterung für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, so Kleinow weiter. „Die Schwierigkeiten bei der Querung wurden uns aus dem Wohnprojekt selbst übermittelt. Dass wir nun so zeitnah reagierenkönnen, freut mich sehr.“ so Kleinow abschließend.
Hintergrund:

Ende 2014 wurde in Barmbek-Nord das „Rungehaus“ eröffnet. Das Pilotprojekt der SAGA / GWG, bietet älteren und körperlich eingeschränkten Menschen 73 Wohneinheiten mit bedarfsgerechter Unterstützung. In dem Wohnkomplex findet sich zudem Wohnraum für Familien und junge Menschen. Das Projekt „LeNa“ (lebendige Nachbarschaft) soll den Rahmen für Inklusion bieten im gesamten Umfeld des „Rungehauses“ bieten.

Die Anforderungen an die unmittelbare Verkehrsinfrastruktur haben sich durch das Projekt verändert. Insbesondere für körperlich eingeschränkte Menschen gestaltet sich die Querungdes Elligerswegs schwierig. Dies gilt verstärkt zu den Stoßzeiten des Berufsverkehrs. Auch Kindergärten und örtliche Schulen nutzen die beidseitig des Elligerswegs vorhandenen Spielplätze und müssen dafür ebenfalls die zeitweise stark frequentierte Straße queren.

Dulsberg: Sanierung Alter Teichweg – Gelder in Höhe von 450.000 € freigegeben

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  In der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 15.12. haben SPD und GRÜNE im Bezirk 2,1 Mio. Euro zur Sanierung und Umgestaltung bezirklicher Straßen in Hamburg-Nord beschlossen.

Auch der Dulsberg erhält Geld zur Grundinstandsetzung des Alten Teichwegs. Zwischen Krausestraße und Eulenkamp werden für 450.000 € Straße und Fußwege saniert. Sowohl die Straße als auch der Gehweg sind in schlechtem Zustand und die Grundinstandsetzung dringend geboten.
Alexander Kleinow, Wahlkreisabgeordneter für den Duslsberg: „Der Dulsberg hat schon lang auf die Sanierung des Alten Teichwegs warten müssen. Ich freue mich, dass wir nun die notwendigen Mittel zur Sanierung der Straße und der Gehwege von 450.000 Euro freigeben konnten. Wir erwarten erste Planungsskizzen im Laufe des kommenden Jahres. Mit konkreten Baumaßnahmen ist 2017 zu rechnen.“

Die Details der Maßnahmen müssen von den Fachleuten des Bezirks nun ausgearbeitet werden. Dazu zählen zunächst die Vermessung und die eigentliche Planung. Die SPD-Fraktion wird auf rechtzeitige Information der Anwohner drängen, sobald erste Skizzen der Planungen vorliegen. Der Alte Teichweg ist seitens der Fachabteilung des Bezirksamts unter den ersten zehn der sanierungsbedürftigsten Straßen im Bezirk auf Platz sechs eingestuft.

VERHANDLUNGEN ERFOLGREICH:

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 „LIDL“ ÖFFNET PARKPLATZ WÄHREND DER UMBAUMASSNAHMEN AM OSTERBEKSTAMMSIE

Im Zuge der noch bis Juli andauernden Sanierungsarbeiten am Osterbekstammsiel, müssen Baugerätschaften und Material an der Straße Lämmersieth gelagert werden. Dadurch entfallen vorhandene Pkw-Stellplätze, die den Anwohnern nun fehlen.

Auf Antrag der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und Dulsberg wurde der Bezirksamtsleiter gebeten sich für die Öffnung des Kundenparkplatzes beim Supermarkbetreiber „LIDL“ einzusetzen. Dies geschah offensichtlich mit Erfolg: Dem zuständigen Regionalausschuss wurde am 14.09. mitgeteilt, dass der Kundenparkplatz an der Bramfelder Chaussee 58 in den Nachstunden nach Schließung des Markts den Anwohnern zur Verfügung gestellt wird.

Während der Geschäftszeiten sei der Parkplatz jedoch allein den Kunden vorbehalten, sodass die Anwohner ihre Fahrzeuge bis zum Geschäftsbeginn entfernt haben müssten. Der Marktbetreiber würde die Erlaubnis zu Nutzung andernfalls wiederrufen.

Alexander Kleinow, Sprecher im Regionalausschuss: „Die Möglichkeit für die Anwohner des Lämmersieths ihr Fahrzeug während der Nachtstunden auf dem Kundeparkplatz abzustellen ist eine begrüßenswerte und freundliche Geste des Marktbetreibers. Ich freue mich über das Ergebnis der Verhandlungen und über den Einsatz des Bezirksamtsleiters Harald Rösler.“ Kleinow hoffe nun, dass die Anwohner sich an die aufgestellten Regeln halten würden, damit der Parkplatz während der gesamten Umbauphase von den Anwohnern genutzt werden könne

ERFOLG FÜR SPD UND GRÜNE IN HAMBURG-NORD

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FAHRGASTINFORMATIONEN AM BARMBEKER BAHNHOF WERDEN VERBESSERT!

Noch vor den Sommerferien verabschiedete der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und Dulsberg einen Antrag zur Verbesserung der Fahrgastinformation während des Umbaus des Barmbeker Bahnhofs beschlossen. Aufgrund der Bauarbeiten ergeben sich teilweise erhebliche Einschränkungen für Fahrgäste. Insbesondere für Touristen stellt sich dieser Umstand als erhebliche Schwierigkeit dar und ist vor dem Hintergrund Hamburgs als Tourismusstadt nicht hinnehmbar.

Dem Ausschuss wurde nun am 14.09. Bekannt gegeben, dass Deutsche Bahn sowie HOCHBAHN dem Beschluss folgen und die Situation für Fahrgäste verbessern werden. In einem ersten Schritt wurde die Wegeleitung der S-Bahnstation Barmbek optimiert (s. Anlage). Ergänzend würden laut BWVI die Umgebungspläne standortbezogen angepasst, sodass sich die Standorte der Busse nun leichter finden ließen. Ferner würden auf den Bahnsteigen acht neue Flächen für die Platzierung der angepassten Umgebungspläne geschaffen.

Alexander Kleinow, Sprecher der Regionalausschussfraktion: „Ich freue mich über die positive Reaktion auf den Antrag der SPD und Grünen. Wir hoffen auf eine umfassende Verbesserung der Situation am Bahnhof.“ Dennoch würde die SPD die Entwicklung weiter im Auge behalten und anlassbezogen erneut nachfassen, unterstreicht Kleinow. „Dass die Umgebungspläne erst jetzt aus der Perspektive des Fahrgasts entwickelt werden ist bemerkenswert. Dennoch schmälert dies nicht das Ergebnis für die Fahrgäste am Barmbeker Bahnhof.“ so Kleinow.

Erfolg für Rot-Grün Falschparker werden stärker sanktioniert

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Innenbehörde sichert nach Bezirks-Beschluss mehr Kompetenzen und Personal zu

Auf Initiative der Rot/Grünen Bezirkskoalition hatte die Bezirksversammlung Hamburg-Nord im Juli 2015 die Innenbehörde aufgefordert, das Personals der Abteilung Parkraummanagement des Landesbetriebs Verkehr (LBV) aufzustocken und diesem auch die Kompetenz zu verleihen, falschparkende Pkw abschleppen zu lassen. In ihrer Antwort auf den Antrag gab die zuständige Innenbehörde nun bekannt, dass sie genau dies tun wird. Damit müssen Falschparker künftig mit schärferer Kontrolle und mit häufigerem Abschleppen rechnen.

Alexander Kleinow, Sprecher im Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg: „Das ist ein großer Erfolg für die Rot-Grüne Bezirkskoalition. Auf unsere Initiative hin werden nun die rechtlichen Voraussetzungen für strengere Kontrollen und mehr Sicherheit in ganz Hamburg geschaffen.

Ein nicht unbedeutender Nebeneffekt ist auch die Entlastung der Polizei, die sich zukünftig stärker auf ihre anderen wichtigen Aufgaben konzentrieren kann.“

Christoph Reiffert, Sprecher für Barmbek und Uhlenhorst: „Das zusätzliche Personal ist notwendig, weil der LBV noch in diesem Herbst auch auf der Uhlenhorst, in Teilen von Winterhude und Barmbek aktiv werden soll.

Wir erwarten, dass durch die Ausweitung der Kontrollen weniger Menschen unbedacht und verkehrsgefährdend auf Schutzstreifen oder Gehwegen parken werden. So steigt die Sicherheit für alle, insbesondere aber die schwächeren Verkehrsteilnehmerinen und -teilnehmer mit Rad und zu Fuß.“

Workshop Papenhuder Straße/Hofweg: Fünf Planungsvarianten vorgestellt

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Maximale Parkplätze oder mehr Platz, mehr Verkehrssicherheit und mehr Aufenthaltsqualität für alle?

Das Protokoll der Sitzung findet sich nun unten stehend zum Download.

35766876Am Mittwochabend fand die öffentliche Präsentation erster Ergebnisse des Beteiligungsworkshops Papenhuder Straße/Hofweg statt. Vorgestellt wurden insgesamt fünf Varianten zur Umgestaltung des Straßenzugs, die die 30 Mitglieder des Workshops (je hälftig die Mitglieder des Regionalausschusses und Vertreter dreier lokaler Initiativen) bei zwei Terminen erarbeitet hatten. Ebenfalls nach Themenblöcken sortiert und vorgestellt wurden Rückmeldungen zur Umgestaltung, die vor dem ersten Workshoptermin Ende April an eine dafür eingerichtete E-Mailadresse gesandt worden waren.

Vier der vorgestellten Entwürfe hatten als Grundlage die Anordnung von Tempo 30 bei gleichzeitigem Mischverkehr (alle Fahrzeuge, auch Fahrräder, teilen sich die Fahrbahn gleichermaßen), ein Entwurf sah beidseitig Schutzstreifen und dabei explizit keine Festlegung auf Tempo 30 oder Tempo 50 vor.

Im Anschluss an die Präsentation konnten die knapp einhundert anwesenden Bürgerinnen und Bürger an den einzelnen Stationen mit den verschiedenen Arbeitsgruppen des Workshops diskutieren und ihre Anregungen hinzufügen.

Alexander Kleinow, Sprecher der SPD-Regionalausschussfraktion, erklärt dazu: „Wir begrüßen das alle Arbeitsgruppen gleichermaßen vorsehen, dass die Gehwege saniert und verbreitert sowie Bäume gepflanzt werden sollen. Auch die Einrichtung von Lieferzonen im Umfeld von Unternehmen, die regen Lieferverkehr haben, halten wir für sehr sinnvoll.

Noch zurückhaltend sind wir, was die ausschließliche Fokussierung auf Tempo 30 bei den meisten Arbeitsgruppen angeht. Grundsätzlich befürworten wir eine Entschleunigung des Straßenverkehrs in untergeordneten Straßen und Wohnstraßen – also auch in der Papenhuder Straße. Doch muss eine Tempobeschränkung immer von der Polizei als Straßenverkehrsbehörde angeordnet werden. Diese untersteht aber nicht der Bezirkspolitik. Zudem galt in Hamburg bisher immer: Wo Metrobusse fahren, ordnet die Polizei nicht Tempo 30 an. Es ist daher fraglich, ob dem Wunsch nach Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit entsprochen werden wird.“

Es ist zudem offensichtlich, dass Tempo 30 von der Initative als Argument benutzt wird, auf Schutzstreifen für den Radverkehr zu verzichten. Denn dann entfiele auch die sonst aus Platzgründen nötige Umwandlung der Schrägparkplätze in Längsparkplätze. Die Bezirkskoalition ist davon überzeugt, dass ohne das Angebot von Schutzstreifen die Radfahrerinnen und Radfahrer nicht dazu bewegt werden können, von den Fußwegen auf die Fahrbahn zu wechseln. Dort gefährden sie aber nach wie vor Passantinnen und Passanten und sich selbst, da dort fahrende Räder beim Abbiegen leicht übersehen werden.

Christoph Reiffert, Sprecher in der GRÜNEN Regionalausschussfraktion, stellt fest: „Im Ergebnis wäre bei Tempo 30 ohne Schutzstreifen für die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität praktisch nichts gewonnen. Wenn Parkplatzerhalt gegen die Verkehrssicherheit steht, ist für uns klar, welches Gut wir höher schätzen!

Mit Erstaunen mussten wir insgesamt feststellen, dass das Thema Kfz-Parken für Anwohnerinnen und Anwohner in vier der fünf Entwürfe absolut im Vordergrund steht. Zwar wurden beispielsweise auch einige Fahrradhäuschen vorgesehen – doch fast immer dort, wo kein Kfz-Stellplatz betroffen ist und unabhängig davon, ob diese dort überhaupt sinnvoll sind.

Aus unserer Sicht fehlen in den meisten Entwürfen noch effektive Maßnahmen für Verbesserungen im Bereich des Rad- und Fußverkehrs. Wenn hier nicht noch -unter Einbeziehung der noch nicht ausgewerteten Rückmeldungen des gestrigen Abends- nachgebessert wird, halten wir es für fraglich, dass der im Kompromiss mit der „Volksinitiative Stopp des Busbeschleunigungsprogramms“ fixierte Auftrag, in jedem Fall Verbesserungen für Rad- und Fußverkehr zu erzielen, hier eingehalten wird. “

Über die Sommerferien werden die Rückmeldungen des heutigen Abends gebündelt und aufbereitet werden, so dass ab September am Abschluss des Beteiligungsverfahrens gearbeitet werden kann.

Pressemitteilung als PDF zum Download.

Protokoll zum Beteiligungsworkshop 14.7.

Abschleppen: Rechtliche Grundlagen für Mitarbeiter der Parkraumüberwachung einführen

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SPD und GRÜNE in Hamburg-Nord fordern Gesetzesänderung zur Kompetenzerweiterung der Parkraumüberwachung des Landesbetriebs Verkehr

Am Dienstag, den 07.07.2015 befasste sich der Hautpausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord mit der Kontrolle von Falschparkern. Auf Antrag der SPD und GRÜNEN hatte die Innenbehörde bereits Ende Juni der Ausweitung Der Parkraumüberwachung in die Stadtteile Uhlenhorst und Winterhude (Mühlenkamp) zugestimmt. Auch auf die Fuhlsbüttler Straße wird die Parkraumüberwachung ausgedehnt werden.

Die aktuelle Rechtslage erlaubt es den Mitarbeitern des LBV jedoch ausschließlich gegen Falschparker auf bewirtschafteten Parkflächen – also jenen Parkplätzen, die kostenpflichtig oder mit Parkscheibe genutzt werden können – vorzugehen. Für andere hoheitliche Maßnahmen, wie Abschleppen oder Umsetzen, ist jedoch stets die Hinzuziehung der Polizei erforderlich.

SPD und GRÜNE fordern den Senat deswegen auf, eine Gesetzesänderung auf den Weg zu bringen. Sie soll es den Mitarbeitern des LBV zukünftig ermöglichen selbständig gegen Falschparker vorzugehen. Gleichzeitig fordern SPD und GRÜNE den Senat auf, die Personaldecke wie angekündigt auf mindestens 80 Mitarbeiter bis 2016 aufzustocken.

Thomas Domres, Fraktionsvorsitzender: „Wir wollen, dass der knappe Verkehrsraum in Hamburg-Nord und ganz Hamburg gerecht verteilt wird. Leider meinen einige, dass sie sich nicht an die geltenden Gesetze für das Parken halten müssen.“ Dies führe an vielen Stellen zu Behinderungen im fließenden Verkehr und zu unnötigen Gefahrensituationen für alle Verkehrsteilnehmer.“, so Domres weiter. „Wir begrüßen die Ausweitung des Parkraum-Managements auf die Uhlenhorst und nach Winterhude, wollen den Kolleginnen und Kollegen dann aber dieselben Möglichkeiten an die Hand geben, die der Polizei gegenüber Falschparkern zusteht. Das schließt auch Abschleppen ein.“ so Domres abschließend.

Alexander Kleinow, Regionalausschusssprecher für Barmbek und Uhlenhorst: „Die Gründung des Parkraum-Managements war ein richtiger Schritt. Folgerichtig ist auch dessen Erweiterung. Nun ist der Innensenator am Zug. Neumann muss die notwendigen Rechtsgrundlagen schaffen, damit die Parkraumüberwachungstruppe auch ohne zeitaufwendige und komplizierte Unterstützung der Polizei uneingeschränkt handlungsfähig wird. dazu gehöre auch, dass die Personaldecke der Parkraumüberwachung ausreichend dick ist, so Kleinow. „Der Senator kann gleichzeitig seiner Verantwortung nachkommen und die Polizei entlasten, um ihr mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben zukommen zu lassen.“ so Kleinow.

Dulsberg: Pläne zur Straßburger Straße vorgestellt

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Auszug der Planung

Nach Jahren der Planung soll der Umbau der Straßburger Straße im Oktober dieses Jahres starten. Begonnen wird mit der Mittelinsel. Im Anschluss folgen Baumaßnahmen am Straßenkörper

In der Sitzung des Regionalausschusses Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und Dulsberg vom 21.6. wurde die aktuelle Planung zum Umbau der Straßburger Straße vorgestellt. Die Maßnahmen umfassen die Neugestaltung des Grünstreifens und des Fahrbahnköpers zwischen Nordschleswiger Straße und Krausestraße.

Durch die Planung wird das Parken auf dem Mittelstreifen geordnet und in einigen Bereichen erheblich begrünt. Reminiszenzen an die alte Funktion als Straßenbahnkörper werden aufgegriffen und mit dem Aufstellen von Parkbänken Platz zum Verweilen gegeben.

Die Straßburger Straße ist aktuell eine „unechte“ zweispurige Straße, auf der zeitweise das Parken am rechten Straßenrand gestattet ist. Die Pläne sehen vor, die Zweispurigkeit zugunsten einer klaren einspurigen Lösung zu ändern. Fahrradfahrende erhalten einen separaten Radstreifen, für Pkw werden Parkbuchten geschaffen. Kritik gibt es an einem separaten Linksabbieger in die Dithmarscher Straße. Zwar bietet die vorgeschlagene Lösung eine Verbesserung für Autofahrende. Dennoch birgt sie Unklarheiten für Radfahrende. Der Abbieger ist erforderlich, um die Buslinie die Dithmarscher Straße durchquert. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) räumt ein, dass der Abbieger entfallen könne, wenn die Buslinie auf dem Weg zur S-Bahn Friedrichsberg nicht mehr durch die Dithmarscher Straße geführt würde. Dies hatte der Regionalausschuss bereits in der Mai-Sitzung auf Antrag der SPD und GRÜNEN beschlossen (DS 20-1502). Die HOCHBAHN hatte sich bereits dazu geäußert, dass man die Vorschläge des Bezirksausschusses zur Verlegung der Buslinien prüfe.

Da es sich bei den Baumaßnahmen um teilweise erhebliche Beeinträchtigungen durch halbseitige Sperrungen der Straßburger Straße handelt, forderten SPD und GRÜNE den LSBG auf, vor Ort eine Informationsveranstaltung durchzuführen und die Gewerbetreibenden an der Baustellenkoordination zu beteiligen. Das Bezirksamt ist aufgefordert die Veranstaltung zu bewerben.

Alexander Kleinow, Sprecher der Regionalausschussfraktion: „Die Dulbergerinnen und Dulsberger mussten lang auf den Beginn der Baumaßnahmen warten. Dass es nun endlich losgeht, ist ein gtes Signal für den Stadtteil. Dennoch bedeuten die Maßnahmen an der Straßburger Straße erhebliche Belastungen der Dulsbergerinnen und Dulsberger. Deswegen sollten insbesondere Gewerbetreibende bei der Baustellenkoordination beteiligt werden.“

Pläne des Umbaus der Straßburger Straße zum Ansehen unter diesem Link.

Frohbotschaftskirche: Umbaupläne vorgestellt

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Bildschirmfoto 2015-06-23 um 15.52.04Die Dulsbergerinnen und Dulsberger können aufatmen. Ihr Einsatz für den Erhalt der Frohbotschaftskirche auf dem Dulsberg hat sich ausgezahlt. Das im Jahr 1937 erbaute Dulsberger Wahrzeichen kann erhalten werden.

Aufgrund des hohen Investitionsbedarfs hatte die Kirchengemeinde schweren Herzens mit dem Gedanken gespielt die Kirche abzureißen und ein neues Gemeindezentrum zu errichten, das auch der Größe der Dulsberger Gemeinde angemessen ist. Auf diese Pläne hin, formte sich auf dem Dulsberg starker Protest. Die Stadt und Kirchengemeinde, sowie Denkmalschutzamt wurden aktiv und erste Pläne über eine „Haus im Haus-Lösung“ wurden bekannt. Denn die benachbarte KiTa der Gemeinde ist viel zu klein und die Räume nicht mehr bedarfsgerecht, ein Umbau zu teuer.

Konkret haben Stadt und Gemeinde vor, zwei Kuben in das Kirchenschiff zu bauen, in denen sowohl die KiTa, als auch die Gemeinde Platz finden. Der Sakralraum wird weiter für die Gemeinde nutzbar sein und das Gemeindezentrum wird sich ebenfalls in der Kirche befinden. Ähnliche Modelle wurden bereits erfolgreich in Hamburg umgesetzt. Die Kosten der Baumaßnahmen werden auf ca. 6 Mio. Euro geschätzt. Die Stadt beteiligt sich hälftig an den Umbaukosten. Die überigen 3 Mio. Euro werden von der Kirche aufgewendet werden.

Die Pläne des Architekturbüros können hier heruntergeladen werden.

Auch der NDR hat die Vorstellung der Pläne zum Anlass genommen und einen kurzen Bericht veröffentlicht, der unter folgendem Link angeschaut werden kann.